Heinz Fürstenberg (* 9. Mai 1930 in KarstädtAnmerkung: Es ist ungeklärt, welcher der gleichnamigen Orte.) ist ein deutscher Gebrauchsgrafiker und Ausstellungsgestalter.
Leben und Werk Fürstenberg absolvierte eine Lehre als Maler und studierte von 1949 bis 1954 an der Außenstelle Potsdam der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin-Oberschöneweide. Danach arbeitete er in Potsdam freischaffend als Gebrauchsgrafiker und Ausstellungsgestalter. Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und erhielt wichtige öffentliche Aufträge. U. a. gestaltete er mehrmals die Stände von TAKRAF und von BAUKEMA auf der Leipziger Messe. Von 1983 bis 1985 erarbeitet er eine Studie zur Umweltgestaltung des VEB Petrolchemisches Kombinat Schwedt. Er gestaltete Gaststätten in Potsdam und Stölln und erarbeitet um 1987 mit Manfred Rößler und dem Bildhauer Klaus Simon (* 1948) die künstlerische Konzeption zur Gestaltung des Marktplatzes, des Goetheplatzes und des damaligen Ernst-Thälmann-Platzes von Rhinow.Katalog der X. Kunstausstellung der DDR, S. 479
Ehrungen
1975: Johannes-R.-Becher-Medaille in Bronze 1984: Verdienstmedaille der DDR 1986: Johannes R. Becher-Medaille in Gold
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
1972/1973, 1982/1983 und 1987/1988: Dresden, VII., IX. und X. Kunstausstellung der DDR 1983: Dessau („Messegestaltung“) 1985: Potsdam („Arbeit – Produkt – Markt“)
Literatur
Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 233
Einzelnachweise
Kategorie:Grafiker (DDR) Kategorie:Grafiker (Deutschland) Kategorie:Ausstellungskurator Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Mann