mini|Pete Johnson, ca. August 1946. Fotografie von William P. Gottlieb.
Peter „Pete“ Johnson (* 24./25. März 1904Carlo Bohländer, Karl Heinz Holler, Christian Pfarr: Reclams Jazzführer. 3., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 1989, ISBN 3-15-010355-X; Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 1: A–L (= rororo-Sachbuch. Bd. 16512). 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-16512-0 geben den 25. März an. in Kansas City, Missouri; † 23. März 1967 in Buffalo, New York) war ein US-amerikanischer Boogie-Woogie-Pianist.
Leben und Wirken Er begann seine musikalische Karriere 1922 als Schlagzeuger in Kansas City (Missouri) und lernte erst mit 18 Jahren das Klavierspiel. Von 1926 bis 1938 arbeitete er als Pianist, oft zusammen mit Big Joe Turner. 1938 traten die beiden in der New Yorker Carnegie Hall auf. Dieses Konzert löste ein Boogie-Woogie-Fieber aus, und Johnson gehörte von da an mit Meade Lux Lewis und Albert Ammons, die ebenfalls bei dem Konzert gespielt hatten, zu den führenden Pianisten seiner Zeit. Die drei Musiker traten häufig auch als Trio auf. Im Gegensatz zu den zwei anderen fühlte er sich aber als Mitglied einer Band wohler als Solist.Tony Russell: The Blues. From Robert Johnson to Robert Cray. Carlton Books, London 1997, ISBN 1-85868-255-X, S. 127.
Johnson war zudem ein hervorragender Stride-, Swing- und Blues-Pianist, was zahlreiche Veröffentlichungen nachhaltig beweisen.
Im Mai 1949 trat er auf dem Pariser Festival International 1949 de Jazz auf. 1950 zog Johnson nach Buffalo und trat trotz gesundheitlicher Probleme weiterhin auf, vor allem mit Jimmy Rushing und Big Joe Turner. 1958 erlitt er einen Schlaganfall, der ihn teilweise lähmte. Als der deutsche Jazzfan H. Maurer, dessen The Pete Johnson Story 1965 herauskam, Geld für ihn sammelte, war er ziemlich verarmt. Pete Johnson starb im 1967 im Alter von 62 Jahren.
Diskografie (Auswahl) mini|(Von links:) J. C. Higginbotham, Pete Johnson, Red Allen und Lester Young, National Press Club, Washington, D.C., ca. 1940.Fotografie von William P. Gottlieb.
Wichtige Titel
Alben
Sammlung The Pete Johnson / Earl Hines / Teddy Bunn Blue Note Sessions (1939–1940) (Mosaic, 1987) – 1 LP mit Ulysses Livingston g, Abe Bolar b
Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Pianist Kategorie:Boogie-Woogie-Pianist Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1967 Kategorie:Mann