Heinz Hahn (* 27. März 1929 in WintersaueNicht: Wintersause, wie es mitunter in der Literatur heißt., Landkreis Westhavelland, Provinz Brandenburg, Weimarer Republik; † 1. Februar 2023 in Neubrandenburg) war ein deutscher Kaufmann und Politiker (SED) und von 1968 bzw. 1969 bis 1990 Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg.
Leben und Wirken Heinz Hahn wuchs unter elf Geschwistern in Berlin auf und leistete im Frühjahr 1945 seinen Pflichtdienst beim RAD ab. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und arbeitete ab 1948 als Verkäufer in Neustrelitz. Ab 1953 saß Hahn im Vorstand der Konsumgenossenschaft Neubrandenburg und trat 1956 der SED bei. Hahn studierte von 1962 bis 1965 an der Parteihochschule der SED und schloss sein Studium als Diplomgesellschaftswissenschaftler ab. Daran anschließend folgte eine Tätigkeit als HO-Direktor und stellvertretender Vorsitzender für Handel und Versorgung des Kreises Neubrandenburg. 1968 wurde Hahn zum Bürgermeister ernannt (seit 1969 Oberbürgermeister), was er bis Mai 1990 bleiben sollte. Zuvor wurde er im Jahr 1984 zum Dr. rer. pol. promoviert und erhielt 1989 eine Klasse des Vaterländischen Verdienstordens. Nach der Wende war er von 1990 bis 1996 als Berater für die Mecklenburgische tätig.
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