Roland Meyer (* 1977) ist ein deutscher Bild- und Medienwissenschaftler. Seit Juli 2024 hat er die DIZH-Brückenprofessur für Digitale Kulturen und Künste an der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) inne.Roland Meyer. In: re:publica. Abgerufen am 25. Mai 2026. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Geschichte, Theorie und Ästhetik synthetischer Medien, operativer Bilder und algorithmisch vernetzter Bildkulturen.Prof. Dr. Roland Meyer. In: digital cultures and arts – Universität Zürich / ZHdK. Abgerufen am 25. Mai 2026.

Leben

Roland Meyer studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). Im Sommer 2017 verteidigte er dort seine Dissertation Operative Porträts. Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook, betreut von Beat Wyss sowie Susanne Hauser (Universität der Künste Berlin).HfG-Alumnus Roland Meyer publiziert seine Dissertation. In: HfG Karlsruhe. Abgerufen am 25. Mai 2026. Die Dissertation erschien 2019 als Buch bei Konstanz University Press im Wallstein-Verlag. In seiner Rezension in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung würdigte der Rezensent Jan von Brevern die Studie als wichtigen Beitrag zur Geschichte des Porträts unter den Bedingungen digitaler Bildproduktion.Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.2019. In: Perlentaucher. Abgerufen am 25. Mai 2026.

Bevor er den Ruf nach Zürich annahm, war Meyer als Bild- und Medienwissenschaftler an der Universität der Künste Berlin (UdK), dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) sowie dem Sonderforschungsbereich Virtuelle Lebenswelten der Ruhr-Universität Bochum tätig.Roland Meyer. In: Konstanz University Press. Abgerufen am 25. Mai 2026.

Publikationen

Monographien

Gesichtserkennung (Reihe Digitale Bildkulturen, hg. von Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich). Berlin: Wagenbach, 2021. Operative Porträts. Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook. Konstanz: Konstanz University Press, 2019. 468 S., 85 Abb. ISBN 978-3-8353-9113-0.

Herausgeberschaften

Bilder unter Verdacht. Praktiken der Bildforensik (Bd. 19 der Bildwelten des Wissens). Berlin: De Gruyter, 2024. Medien/Architekturen (Schwerpunktthema der ZfM – Zeitschrift für Medienwissenschaft 12). Gastredaktion mit Christa Kamleithner und Julia Weber. Berlin/Zürich: Diaphanes, 2015. Architekturwissen. Grundlagentexte aus den Kulturwissenschaften. Bd. 1: Zur Ästhetik des sozialen Raumes; Bd. 2: Zur Logistik des sozialen Raumes. Hg. mit Susanne Hauser und Christa Kamleithner. Bielefeld: transcript, 2011/2013. Topologien der Bilder. Hg. mit Inge Hinterwaldner, Carsten Juwig und Tanja Klemm. München: Fink, 2008.

Aufsätze und Essays (Auswahl)

Operative Image Spaces. Navigating Virtual Museum Collections. In: Swiss Journal of Sociology 51(2), 2025. Platform Realism. AI Image Synthesis and the Rise of Generic Visual Content. In: Transbordeur 9, 2025. Spekulative Strategien. KI-Bilder, Memesis und wilde Forensis. In: Fotogeschichte 172, 2024, S. 38–44. The New Value of the Archive: AI Image Generation and the Visual Economy of ‹Style›. In: IMAGE 37(1), 2023, S. 100–111. Operative Portraits. Or How Our Faces became Big Data. In: Abe Geil, Tomáš Jirsa (Hg.): Reconfiguring the Portrait. Edinburgh: Edinburgh University Press, 2023, S. 21–42. Augmented Crowds. Identity Management, Face Recognition, and Crowd Monitoring. In: Inge Baxmann et al. (Hg.): Social Media – New Masses. Chicago: University of Chicago Press, 2016, S. 101–116. Weblinks Profil auf der Website der DIZH-Brückenprofessur Profil am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich Eintrag im Perlentaucher Eintrag bei Google Scholar Einzelnachweise

Kategorie:Medienwissenschaftler Kategorie:Kunstwissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich) Kategorie:Hochschullehrer (ZHdK Zürich) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann