Max Walther (* 6. April 1875 in Bayreuth; † 25. Mai 1950 in Lauf an der Pegnitz) war ein deutscher Bürgermeister und Mitglied des Bayerischen Landtags.

Leben Max Walther absolvierte nach seinem Volksschulabschluss eine Lehre als Handlungsgehilfe und besuchte in dieser Zeit eine Fortbildungsschule in Nürnberg. Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und war in den Jahren von 1906 bis 1918 deren Bezirkssekretär für den Gau Nordbayern. Von 1911 bis 1924 gehörte er dem Gemeinderat in Laufamholz und dem Distriktrat in Nürnberg an.

Seit 1919 betätigte er sich als Geschäftsführer und Kaufmann und erhielt im selben Jahr ein Mandat für den 1. Bayerischen Landtag, wo er Mitglied des Ältestenrates war. Sein Landtagsmandat kam aus dem Wahlkreis Mittelfranken als Kandidat der Vereinten Sozialdemokraten. Dieses Mandat hatte er bis 1924 inne, als er das Amt des Bürgermeisters in Laufamholz übernahm. Nach fünfjähriger Amtszeit legte er sein Amt nieder und war von 1929 an Mitglied des Mittelfränkischen Kreistags.

Vom 12. Februar 1932 an hatte er als Nachfolger des ausgeschiedenen Hans Dill erneut ein Mandat für den Bayerischen Landtag (4. Wahlperiode), das mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten endete.

Walther war Verfasser des Beitrags Bauer und Arbeiter, Träger des neuen Deutschlands, erschienen im Verlag Das Volk, München 1947.

Öffentliche Ämter Aufsichtsratsvorsitzender der Parteidruckereien in Würzburg und Bayreuth 1919–1928 Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses des Verbands bayerischer Bezirke und Vorstandsmitglied des Freien Bauern- und Handwerksbundes

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 4. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

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