Der Hamberg ist ein vom Regierungspräsidium Karlsruhe am 19. Dezember 1990 durch Verordnung ausgewiesenes Naturschutzgebiet auf dem Gebiet der Stadt Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis.
Lage und Beschreibung Das rund 13,4 ha große Naturschutzgebiet umfasst den Südosthang der gleichnamigen Erhebung, die zwischen Neckar-, Elz- und Nüstenbachtal liegt. Da alle drei Talzüge besiedelt sind, ist das Naturschutzgebiet an drei Seiten von Wohnbebauung umgeben. Nur über die Hamberg-Hochfläche besteht eine schmale Verbindung zur freien Landschaft.
Naturräumlich gehört das Gebiet zum Bauland. Geologisch stehen die Karlstadt-Formation und die Jena-Formation des Mittleren bzw. unteren Muschelkalks an.
Das Schutzgebiet grenzt unmittelbar an das Landschaftsschutzgebiet Neckartal III und ist Teil des FFH-Gebiets Bauland Mosbach. Es liegt zudem im Naturpark Neckartal-Odenwald.
Der Hang ist von trockenwarmen Verhältnissen geprägt. Die vorherrschenden Biotoptypen sind Kalk-Magerrasen, Trockengebüsche und Eichenwaldbestände. Sie sind durchsetzt mit Sonderstandorten, wie freiliegenden Schaumkalkbänken und einer tief eingeschnittenen Klinge im nördlichen Teil.
Schutzzweck Schutzzweck des Naturschutzgebietes ist gemäß Schutzgebietsverordnung „die Erhaltung, Entwicklung und Pflege des vielfältig strukturierten Trockengebietes mit seinen offenen Schaumkalkbänken, Trocken- und Halbtrockenrasen und den zum Wald hin vermittelnden, wärmeliebenden Saumgesellschaften als bedeutender Lebensraum verschiedener, spezialisierter und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.“
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete im Neckar-Odenwald-Kreis
Literatur Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe. Thorbecke, Stuttgart 2000, ISBN 3-7995-5172-7
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Einzelnachweise Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf:
Kategorie:Naturschutzgebiet im Neckar-Odenwald-Kreis Kategorie:Geographie (Mosbach) Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990