mini|Margarita Walerjewna Barschanowa Margarita Walerjewna Barschanowa (; * 15. Februar 1963 in Uljanowsk) ist eine sowjetische bzw. russische Ökonomin und Politikerin.Декларации России: Баржанова Маргарита Валерьевна (abgerufen am 21. Mai 2026).СПРАВОЧНИК (Kommersant): Баржанова Маргарита Валерьевна (abgerufen am 19. Mai 2026).
Leben Nach dem Mittelschulabschluss in Uljanowsk absolvierte Barschanowa die Uljanowsker Filiale des Baryscher Technologie-Technikums. Ab 1980 arbeitete sie als Kurierin, Malerin und Schneiderlehrling. Sie heiratete einen Kadetten, nach dessen Ernennung zum Offizier sie mit ihm in die Region Chabarowsk zog. Im Rajon Laso (benannt nach Sergei Laso, Verwaltungszentrum Perejaslawka) wurde sie 1987 in der Rajonverwaltung zur Chefingenieurin für Dienstleistungen gewählt. Sie gründete 1989 eine Genossenschaft für den Handel mit Besen und dann auch mit Holz.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion gründete Barschanowa bis 1995 6 weitere kommerzielle Firmen und erwarb Aktien des Chabarowsker Fleisch-Kombinats. Sie veranlasste Gerichtsprozesse gegen frühere Leiter des Fleisch-Kombinats. Sie wurde 1999 Vorstandsvorsitzende des Chabarowsker Fleisch-Kombinats.
In der Partei Union der rechten Kräfte leitete Barschanowa 1999 die Chabarowsker Regionalabteilung. Für die Staatsduma-Wahl am 19. Dezember 1999 (Duma III 1999–2003) wurde sie im Herbst 1999 in die Föderationskandidatenliste der Partei aufgenommen und kam auf den 2. Platz der Fernost-Gruppe nach Fjodor Burlazki.Общефедеральный список кандидатов от избирательного блока Союз правых сил (abgerufen am 19. Mai 2026).Сможет ли Союз правых сил преодолеть 5%-ный барьер (abgerufen am 19. Mai 2026). In der Wahl gewann die Union der Rechten Kräfte 24 Mandate, darunter 1 Mandat für die Fernost-Gruppe, sodass Barschanowa erst nach Verzicht Burlazkis das Mandat erhielt und am 29. Dezember 1999 Staatsduma-Abgeordnete wurde. Dort war sie Mitglied des Komitees für Energieversorgung und Transportverkehr. Ab November 2001 war sie stellvertretende Leiterin der fraktionenübergreifenden Abgeordnetengruppe Elektronisches Russland.
Das Studium an der Sankt Petersburger Ingenieur-Ökonomie-Universität schloss Barschanowa 2002 ab.
Für die nächste Staatsduma-Wahl (Duma IV 2003–2007) wurde Barschanowa im Herbst 2003 in die Föderationskandidatenliste der Vereinigungspartei Einiges Russland aufgenommen. Sie wurde Parteimitglied und Mitglied des Politischen Zentralrats der Partei. Bei der Wahl am 7. Dezember 2003 erhielt sie erneut ein Mandat als Staatsduma-Abgeordnete und wurde Mitglied des Komitees für Haushalt und Steuern. Auch war sie Mitglied der Regierungskommission für Wissenschaftsinnovationspolitik (bis 2004) und Mitglied der kommissionsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Maßnahmen zur Verhinderung und Bekämpfung der illegalen Ausfuhr maritimer biologischer Ressourcen aus der Russischen Föderation.
Zur Geburt ihrer Tochter 2004 begab sich Barschanowa aus einer Staatsduma-Sitzung in ein Entbindungsheim, verzichtete auf ihren Mutterschaftsurlaub und arbeitete bald wieder in der Staatsduma.«РУССКИЙ ВЗГЛЯД» – МНОГОДЕТНОСТЬ - Православный журнал «Фома» (abgerufen am 19. Mai 2026). Sie kritisierte im Herbst 2004 die Frau des Ministers für Arbeit und soziale Entwicklung der Russischen Föderation Alexander Potschinok, die für die Geburt ihrer beiden Töchter jeweils in die USA geflogen war.Депутат Маргарита Баржанова родила в «поле» И очень этим довольна (abgerufen am 19. Mai 2026).
Am Moskauer Institut für Ökonomie in der Übergangszeit verteidigte Barschanowa 2004 ihre Kandidat-Dissertation über wissensbasierte Ökonomie im Hinblick auf Logik und Grenzen staatlicher Eingriffe am Beispiel eines Lan des mit Übergangswirtschaft mit Erfolg für die Promotion zur Kandidatin der ökonomischen Wissenschaften.
Bei der Wahl des Verwaltungsleiters der Oblast Uljanowsk im Dezember 2004 erreichte Barschanowa als Kandidatin der Partei Einiges Russland in der Stichwahl nicht die Mehrheit.
Ab 2008 war Barschanowa Direktorin des Moskauer Allrussischen Museums für Dekorative und Angewandte Kunst des Kulturministeriums der Russischen Föderation. Im April 2010 schlug sie auf einer Sitzung des Staatsduma-Komitees für Kultur eine Steuererleichterung für Mäzene vor, die an kulturelle Einrichtungen mit staatlichen Aufgaben spenden, und die Zulässigkeit von Gastronomie- und Beherbergungseinrichtungen für Museen.Концепция нового базового закона о культуре обсуждена на парламентских слушаниях в Госдуме 19 апреля 2010 года (abgerufen am 20. Mai 2026). Nach einem Beschwerdebrief der Museumsmitarbeiter an das Kulturministerium mit Hinweisen auf geschäftliche Absichten Barschanowas wurde sie im Mai 2011 entlassen.RIA Novosti: Минкультуры уволило директора Музея декоративно-прикладного искусства (abgerufen am 21. Mai 2026).Назначен новый директор Музея декоративно-прикладного искусства (abgerufen am 21. Mai 2026).
Von April 2012 bis August 2014 war Barschanowa Erste Sekretärin der russischen Botschaft in China und Vertreterin des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft.
Im März 2021 wurde Barschanowa zur Vorsitzenden der Uljanowsker Regionalabteilung der Vereinigungspartei Gerechtes Russland gewählt.Ульяновские «эсеры» выбрали новым председателем экс-кандидата в губернаторы Маргариту Баржанову (abgerufen am 21. Mai 2026). Im selben Jahr wurde ihre Registrierung als Kandidatin für die #Wahl des Gouverneurs der Oblast Uljanowsk abgelehnt.
In 2. Ehe ist sie mit dem Sinologen Konstantin Petrowitscg Dozenko verheiratet.Баржанова отказывается брать деньги у олигархов на выборы (abgerufen am 21. Mai 2026).«Мистерия Мао. Фарфор. Китай. Культурная революция» (abgerufen am 21. Mai 2026). Sie hat drei Kinder.
Im Hinblick auf den Russisch-Ukrainischen Krieg steht Barschanowa nicht auf Sanktionslisten anderer Länder.Open Sanctions: Margarita Barzhanova (abgerufen am 21. Mai 2026).
Ehrungen Medaille des Verdienstordens für das Vaterland II. Klasse
Weblinks
Katalog der Russischen Nationalbibliothek: Баржанова, Маргарита Валерьевна
Einzelnachweise
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