Der Bernhardstein ist ein 425 Meter hoher Berg in der Sächsischen Schweiz in der Gemarkung Hermsdorf der Gemeinde Rosenthal-Bielatal. Er bildet die südöstliche Grenze der Nikolsdorfer Wände und ist ca. 600 m (ca. 15 min Fußweg) von dem Labyrinth entfernt.Rolf Böhm: Wanderkarte der Sächsischen Schweiz. Nikolsdorfer Wände und das Labyrinth, 1:10000, 1. Auflage Bad Schandau 2006, ISBN 978-3-910181-17-5. Der höchste Punkt ist am südlichen Ende des Bernhardsteins. Der Bernhardstein kann auch von der Ortschaft Bielatal oder aus Richtung Süden erreicht werden.
Aussicht Der Aussichtspunkt ist am nördlichen Rand des Bernhardsteins. Die Aussicht reicht von der Bastei über Königstein, Lilienstein, Brandgebiet, Quirl, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein, Schrammsteine, Winterberg und die Zschirnsteine.
Geschichte In den Befreiungskriegen 1813 war der Kegelstein (Bernhardstein) Teil der französischen Verteidigungsanlagen. Den Namen Bernhardstein erhielt der Berg nach einem Hermsdorfer Rittergutsbesitzer, der zur touristischen Erschließung dieses Teils der Sächsischen Schweiz beigetragen hat.
Unterhalb der Aussicht befindet sich ein Überhang, der als Taufstein bezeichnet wird, wo 1851 eine Taufe mit Jordanwasser erfolgt ist.Heimat- und Wanderbuch Nr. 3, Elbsandsteingebirge, VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1956 S. 158/159.Infotafeln vor Ort Richters Reiseführer von 1914 bemerkt dazu: „Unter dem Aussichtsfelsen ein steinerer Ruhesitz, der Taufstein.“Richters Reiseführer Sächsische Schweiz, 2. Auflage, Berlin-Hamburg-Leipzig 1914, S. 121.
Am Taufstein befinden sich Informationstafeln zum Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz und eine Gedenktafel zu Ehren des Begründers und Vorsitzenden des Vereins, Johann Wilhelm Kopprasch.
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Kategorie:Geographie (Rosenthal-Bielatal)