Andreas Wittig-Schürenberg (* 1937; † 1966 in Berlin-Spandau) war ein deutscher Schauspieler.
Karriere Andreas Schürenberg war der Sohn des deutschen Schauspielers Siegfried Schürenberg und dessen zweiter Ehefrau Margareta Christina Schürenberg. Sein 15 Jahre älterer Halbbruder war der Journalist und Fernsehregisseur Sven Schürenberg.
Wie sein Vater begann Andreas Schürenberg eine Karriere als Schauspieler, bei der er zunächst vorwiegend in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen war. 1958 spielte er so neben Horst Buchholz in Georg Tresslers Liebesfilm Endstation Liebe. Dort spielte er unter dem Pseudonym Andreas York. Es folgte ein Auftritt in Rolf Hädrichs Drama Verspätung in Marienborn von 1963 und im selben Jahr in Pierre Léons Fernsehdrama Die Frau des Bäckers.
Seit Anfang der 1960er Jahre verlagerte Andreas Schürenberg seine Tätigkeit mehr auf das Theaterspielen. So war er in der Spielzeit 1963/64 als Schauspieler an der damals neu in West-Berlin gegründeten Freien Volksbühne Berlin engagiert.Andreas Schürenberg. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1964. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 72. Jg., Hamburg 1964, S. 177 und S. 655 (Register).
1966 schied Andreas Schürenberg durch Suizid aus dem Leben.
Hörspiele (Auswahl) 1960: Jean-Baptiste Molière: Der Menschenfeind (Ein Gardist) – Bearbeitung und Regie: Hans Conrad Fischer (Hörspielbearbeitung – SFB) 1963: Horst Pillau: Macbeth protestiert – Regie: Günther Schwerkolt (Hörspiel – SDR) 1963: William Shakespeare, Charles Lamb, Mary Ann Lamb: Cymbelin Vorlage: Cymbeline, Theaterstück (Stimme) – Regie: Fritz Schröder-Jahn (Hörspielbearbeitung – NDR)
Quelle: ARD-Hörspieldatenbank
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