Das Amtsgericht Schweinitz war ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Schweinitz.

Geschichte Von 1849 bis 1879 bestand in Schweinitz die Gerichtskommission Schweinitz des Kreisgerichtes Wittenberg. Im Rahmen der Reichsjustizgesetze wurden reichsweit einheitlich Oberlandes-, Land- und Amtsgerichte gebildet. Das königlich preußische Amtsgericht Schweinitz wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 1879 als eines von 16 Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Torgau im Bezirk des Oberlandesgerichtes Naumburg gebildet. Der Sitz des Gerichtes war die Stadt Schweinitz. Sein Gerichtsbezirk umfasste aus dem Kreis Schweinitz die Stadtbezirke Schweinitz und Schönewalde, die Amtsbezirke Glücksburg, Mügeln, Oehna und Stolzenhain und der Amtsbezirk Holzdorf außer die Gemeindebezirke Cremitz und Premsendorf.Verordnung, betreffend die Bildung der Amtsgerichtsbezirke vom 5. Juli 1879, GS Nr. 30, S. 491, Digitalisat

Am Gericht bestand 1880 eine Richterstelle. Das Amtsgericht war damit ein kleines Amtsgericht im Landgerichtsbezirk. Gerichtstage wurden in Schönewalde gehalten.Carl Pfafferoth: Jahrbuch der deutschen Gerichtsverfassung. 1880, S. 454 online 1943 wurde das Amtsgericht Schweinitz geschlossen.Eintrag beim Landesarchiv.

Einzelnachweise

Schweinitz Kategorie:Gerichtsgründung 1879 Kategorie:Aufgelöst 1943