Virginia Woolf’s Night & Day ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Haley Bennett und Elyas M’Barek. Regie führte Tina Gharavi, das Drehbuch von Justine Waddell basiert auf dem 1919 veröffentlichten Roman Night and Day (deutsch Nacht und Tag) von Virginia Woolf.
Handlung Im London des Jahres 1910 schwärmt Katharine Hilbery, Enkelin eines angesehenen Dichters, für Astronomie und Mathematik. Als ihr Vater sie bei einer Veranstaltung der Astronomischen Gesellschaft erwischt, die eigentlich nur Männern vorbehalten ist, verlangt er, dass sie ihre wissenschaftlichen Ambitionen aufgibt und William Rodney heiratet.
In der Folge lernt Katharine die Frauenrechtlerin Mary Datchet kennen. Außerdem fühlt sie sich zu Rechtsanwalt Ralph Denham hingezogen, während sich William in Katharines Cousine Cassandra Otway verliebt.
Synchronisation Die deutsche Synchronisation übernahm die logoSynchron GmbH. Das Dialogbuch schrieb Roland Hüve, der auch Dialogregie führte.
Rolle Darsteller Synchronsprecher Katharine Hilbery Haley Bennett Ann-Kathrin Hinz Ralph Denham Elyas M’Barek William Rodney Jack Whitehall Lars Walther Mrs. Hilbery Jennifer Saunders Marion Mainka Mr. Hilbery Timothy Spall Thomas Balou Martin Astronom Fraser Wood Holger Schulz Atherford Christopher Figg Maximilian Hilbrand Cassandra Otway Camilla Borghesani Anna Röser Cousin Joan Sally Phillips Anja Niederfahrenhorst Cyril Otway Misia Butler Gerrit Schaetzing Herbert Nick Blakeley Cédric Cavatore Junge (9 Jahre) Will Joseph Johnny Naas Lady Margaret Frances Barber Michaela Kametz Laurie Aaron Cobham David M. Schulze Mädchen (10 Jahre) Allegra Lowey Malou Naas Mary Datchet Lily Allen Janina Sachau Sally Nadine Shah Antje Mairich Sir Alexander Alex Macqueen Volker Niederfahrenhorst Sir Francis Otway Simon Phillips Jochen Langner Tante Celia Elizabeth Edmonds Christina Puciata Türsteher Paul McNeilly Markus Andreas Klauk Vicar Iva Adrienko Oliver Schnelker Virginia Woolf Erika Linder Christine Schaller
Produktion und Hintergrund Die Dreharbeiten fanden vom 7. November 2024 bis zum 30. Januar 2025 in Newcastle in England sowie in Köln in Deutschland statt. Gedreht wurde unter anderem bei der Tanfield Railway und im Beamish Museum.
Der Film wurde von Asterisk Films (London), Blinder Films (Dublin), der German Film Partners GmbH & Co. KG (Stuttgart), der Glisk GmbH (Köln), Gretchenfilm (Hamburg), Piccadilly Pictures (London) und der Senator Film Produktion GmbH (München-Geiselgasteig) produziert, als Produzenten fungierten Christopher Figg, Julie Link, Philipp G. Steffens, Meg Thomson, Justine Waddell, Marc Grewe, Stephen Julius und Sebastian Leutner. Unterstützt wurde die Produktion vom Deutschen Filmförderfonds, der Film- und Medienstiftung NRW, der MFG Filmförderung und dem British Film Institute.
Die Kamera führte Sebastian Edschmid, die Montage verantwortete Ben Wilson und das Casting Colin Jones. Das Production-Design gestaltete David Hindle, den Ton Michael Schlömer und das Kostümbild Esther Walz.
Veröffentlichung Premiere war am 1. Juni 2026 am SXSW London. Im Vereinigten Königreich kam der Film am 19. Juni 2026 in die Kinos. Am Filmfest München 2026 wurde der Film im Wettbewerb CineCoPro gezeigt.
Der deutsche Kinostart war am 9. Juli 2026 im Verleih von Wild Bunch.
Rezeption
Am 1. Juli 2026 waren 13 der 16 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 6,2 von 10 Punkten.
Britta Schmeis vergab auf epd-film.de drei von fünf Sternen und nannte die Produktion eine verspielte und durchaus kluge Literaturverfilmung mit überzeugendem Cast. Immer wenn der Kitsch, das Klebrig-Süße die Geschichte zu erdrücken scheine, werde sie tiefgründig oder einfach urkomisch. Ein klug komponierter Score trage seinen Teil dazu bei.
Susanne Gietl bewertete die Produktion auf filmstarts.de mit 2,5 von 5 Sternen. Diese sei schön anzusehen, doch die Handlung sei zu gefällig. So sei der Film trotz faszinierenden Blicks in die Sterne enttäuschend. Der Stoff hätte mehr hergegeben als eine reine Romantikkomödie.
Oliver Armknecht (sechs von zehn Punkte) schrieb auf film-rezensionen.de, dass die Romanadaption wichtige Themen wie Selbstbehauptung anschneide, dabei aber an der Oberfläche bleibe. Es reiche am Ende für eine nette Liebeskomödie, die von der namhaften Besetzung lebe.
Auszeichnungen und Nominierungen Romyverleihung 2026 Nominierung in der Kategorie Beliebtester Schauspieler Film (Elyas M'Barek)
Weblinks
Virginia Woolf’s Night & Day auf wildbunch-germany.de
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Britischer Film Kategorie:Irischer Film Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Historienfilm Kategorie:Romantische Komödie Kategorie:Filmdrama Kategorie:Liebesfilm