Ernst Behrens (* 5. November 1878 in Glückstadt; † 8. August 1970 in Elmshorn) war ein deutscher Heimatdichter und Schriftsteller des Niederdeutschen. Er verfasste amüsante Geschichten, deren Themen zum größten Teil aus seiner engeren Heimat stammten.
Leben Ernst Behrens wurde am 5. November 1878 in Glückstadt geboren. Nach Schulbesuch und Ausbildung war er von 1894 bis 1899 Angestellter der Elmshorner Kreditbank, dann am Amtsgericht und als Sparkassengegenbuchführer tätig. Anschließend war er 20 Jahre lang Stadtrevisor der Stadt Elmshorn und bis 1933 Mitglied des Stadtrates. Wegen seiner Mitgliedschaft in der SPD musste er diese Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus aufgeben. Er starb 1970 in Elmshorn.
Werke Achtern Elvdiek, 1922 Un achter düster Wulken liggt de golln Sünn, 1924 Een vun de Landstrot, 1927 Musik in Dörp, 1927 Dörpmusik, 1936 Bunt is dat Leben, 1949 Am großen Strom Blang de Elv. Plattdeutsche Erzählungen
Ehrungen und Gedenken Im Jahr 1953 wurde Ernst Behrens zum Ehrenmaat des Elmshorner Heimatvereins „Tru un fast“ ernannt. Er erhielt als erster Bürger die Silbermedaille der Stadt Elmshorn; auch wurde ihm 1968 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. In Elmshorn, Uetersen und weiteren Orten sind Straßen nach Ernst Behrens benannt. Im Heimatmuseum „Konrad-Struve-Haus“ in Elmshorn gibt es eine „Ernst-Behrens-Stube“.
Literatur August Ludwig Degener, Walter Habel: Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who, Band 16, Arani, Berlin 1970, ISBN 3-7605-2007-3, S. 67. Ernst Dieter Rossmann: Ernst Behrens (1878-1970). In: Uwe Danker u. a. (Hrsg.): Demokratische Geschichte. Jahrbuch zur Arbeiterbewegung und Demokratie in Schleswig-Holstein III, Neuer Malik Verlag, Kiel 1988, , S. 439–441. (Online; PDF; 4,6 MB)
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