Jakob Leonhardt (* 24. Juli 1879 in St. Ingbert; † 18. Februar 1943 in Kaiserslautern) war ein deutscher Gewerkschafter und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Nach seinem Handelsschulabschluss in Saarbrücken absolvierte Jakob Leonhardt dort eine Lehre zum Schriftsetzer und ging anschließend auf Wanderschaft. Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, die sich 1916 durch Abspaltung von der SPD gebildet und sich im Juli 1922 zusammen mit der SPD im Reichstag auf eine Arbeitsgemeinschaft geeinigt hatte. 1924 wurde Leonhardt Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
Von Juni 1915 bis 1918 musste er Kriegsdienst leisten und war bis 1920 als Schriftsetzer tätig, als er Geschäftsführer des Textilarbeiterverbandes in Kaiserslautern wurde.
Im selben Jahr erhielt er für die SPD ein Mandat für den Bayerischen Landtag, gewählt im Wahlkreis Kaiserslautern. Bei den Landtagswahlen (3. bis 5. Periode) kandidierte er im Wahlkreis Kirchheimbolanden-Rockenhausen, Kaiserslautern.
Von 1922 bis 1933 fungierte er als Vorsitzender der AOK Kaiserslautern und war von 1928 bis 1933 Mitglied des Bezirkstages in Kaiserslautern.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 3. Wahlperiode)
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