mini|Westansicht Die römisch-katholische St.-Antonius-Kirche ist ein neoromanisches Kirchengebäude in der Gemeinde Eichwalde im Landkreis Dahme-Spreewald des deutschen Bundeslandes Brandenburg.

Geschichte Mit dem Bevölkerungswachstum Eichwaldes zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand auch der Bedarf für ein römisch-katholisches Gotteshaus. Nachdem ab 1903 ein ehemaliges Gutshaus als Kapelle diente, wurde ab 1912 ein vom Leipziger Architekten Clemens Lohmer geplanter Kirchenbau errichtet und am 10. August 1913 geweiht. Lohmer errichtete gleichzeitig auch die sehr ähnliche Antoniuskirche in Großräschen.

Architektur mini|hochkant|Hauptportal Das Gebäude ist eine dreischiffige neuromanische Basilika aus Bruchsteinquaderung im Sockelbereich mit ornamentiertem Backstein und markanten weißen Putzflächen. Das Gebäude ist nicht geostet, sondern hat den Turm im Norden und die Apsis im Süden. Die Turmbasis ist in Form eines quergelagertem Westbaus ausgebildet. Damit befindet sich das Hauptportal im Norden der Kirche. Über dem Eingang enthält das Portal ein Tympanonmosaik des Segnenden Christus.

Innengestaltung In der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde der Innenraum 1969 erheblich umgestaltet. Der Hochaltar in der Apsis wurde entfernt. Die Fensterverglasungen und der Fußboden wurden erneuert.

Literatur

Weblinks

Website der Pfarrei Kirchenkarte des Erzbistums Berlin

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