Holger Wolf (* 19. Februar 1973) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang Wolf entstammte der Jugend des SV Darmstadt 98, bei dem er unter Cheftrainer Jürgen Sparwasser während der Spielzeit 1990/91 am 23. Spieltag bei einer 0:3-Niederlage beim VfB Oldenburg als Einwechselspieler für Thomas Kloss in der 2. Bundesliga debütierte. In der Folge saß er vereinzelt auf der Bank, als er in der folgenden Saison sich zeitweise in der Mannschaft etablierte. Bei seinem Startelfdebüt gegen Aufsteiger TSV 1860 München Ende August 1991 war er neben Henrik Eichenauer Torschütze beim 2:0-Heimsieg im Stadion am Böllenfalltor. Letztlich konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und bestritt im gesamten Saisonverlauf elf Spiele, als der Klub in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt schaffte.

Im Sommer 1992 wechselte Wolf zu Kickers Offenbach in die Oberliga Hessen. Mit dem Klub erreichte er als Hessenmeister am Ende seiner ersten Saison die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, wo die Mannschaft bei vier Unentschieden in den ersten fünf Spielen ohne Sieg blieb und er beim abschließenden 2:0-Auswärtssieg beim Schlusslicht SC Norderstedt neben Stefan Schummer als Torschütze glänzte – hinter dem TSV 1860 München und dem SSV Ulm 1846 wurde als Gruppendritter die Zweitligarückkehr jedoch verpasst. In der folgenden Oberligaspielzeit wurde die Aufstiegsrunde als Vizemeister hinter dem FSV Frankfurt verpasst, die Mannschaft qualifizierte sich damit jedoch für die neu eingeführte Regionalliga Süd und die Deutsche Amateurmeisterschaft 1994. Hier wurde als Süd-Gruppensieger das Finalspiel erreicht – Wolf erzielte dabei zwei Tore in vier Spielen –, dort setzte sich jedoch im heimischen Stadion am Bieberer Berg der Nordvertreter Preußen Münster durch einen Treffer von Jürgen Serr mit 1:0 durch. In der Regionalligasaison 1994/95 kam Wolf zu 20 Spieleinsätzen, am Saisonende verpasste er mit dem Klub den Klassenerhalt und stieg in die viertklassige Oberliga Hessen ab.

Nachdem Wolf hinter Goran Skeledžić und dem im Sommer 1996 aus den Vereinigten Staaten gekommenen Oliver Roth ins zweite Glied gerutscht war, entschied er sich Ende Dezember des Jahres zum Wechsel zum Oberligakonkurrenten SV 07 Raunheim.Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Sport in Kürze“ (18. Dezember 1996, S. 57)

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Einzelnachweise

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