Der Friedhof Koppelweg (auch Friedhof Britz II genannt) ist eine landeseigene Begräbnisstätte im Berliner Ortsteil Britz. Er wurde 1854 (nach anderen Angaben 1870Die Liste der der landeseigenen Friedhöfe nennt 1870 als Jahr der Eröffnung.) eröffnet und hat eine Fläche von 5,4 Hektar.Friedhof Koppelweg auf der Website des Volksbunds Kriegsgräberstätten, abgerufen am 5. Mai 2026.
Lage Der Haupteingang befindet sich am Koppelweg 10, einen weiteren Zugang gibt es vom Britzer Damm her.
Kurzbeschreibung Die Begräbnisstätte wurde als Gemeindefriedhof mit Kapelle angelegt, die Planung erfolgte wohl durch die örtliche Bauverwaltung. Ein Architekt für den Gesamtentwurf ist nicht bekannt.Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten, Luisenstädtischer Bildungsverein.
Neben den gängigen Erd- und Urnengräbern finden sich Urnenstelen und historische Grabwände. Drei Grabfelder sind den Opfern des Ersten und Zweiten Weltkrieges gewidmet, die Anzahl dieser Grabstätten liegt bei etwa 400.Friedhof Koppelweg bei denkfried.de, abgerufen am 5. Mai 2026. – Die Belegung des Friedhofs wird aktuell (Frühjahr 2026) mit rund 260 Verstorbenen angegeben.
Die Trauerhalle mit einer Glocke im Dachreiter stammt aus dem 19. Jahrhundert und besteht aus unverputzten roten Backsteinen.Friedhof Koppelweg, abgerufen am 11. Mai 2026. Sie bietet ungefähr 40 Trauergästen Platz.Friedhof Koppelweg bei konniebritz.wordpress.com, abgerufen am 5. Mai 2026
Eine optische Besonderheit auf dem Friedhof stellen die Wasserstellen in Form einer überdimensionalen Gießkanne dar.
Beigesetzte Persönlichkeiten (Auswahl)
Günter Dohrow (1927–2008), Leichtathlet und Handballspieler Gerhard Lasson (1906–1985), Politiker, Bezirksbürgermeister von Neukölln Heinrich Rungius (1833–1922), Theologe und Pfarrer in BritzHeinrich Rungius, britzer-heimatgeschichte.de. Winfried Schich (1938–2021), Historiker
Galerie
Siehe auch Liste der Friedhöfe in Berlin
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Friedhof in Europa Kategorie:Friedhof im Bezirk Neukölln Kategorie:Berlin-Britz Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert