Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1974/75 zum 23. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt. Dabei wurden die Meister in 13 eingleisigen und zwei zweigleisigen (Bezirk Rostock und Bezirk Potsdam) Ligen ermittelt.
Wie im Vorjahr hatten die Bezirksmeister das direkte Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga, welches den Zweitvertretungen der ASG Vorwärts Stralsund, des 1. FC Union Berlin und der BSG Wismut Gera verwehrt blieb, weil jeweils ihre erste Mannschaft in dieser Liga spielte. An dessen Stelle stiegen die jeweiligen Tabellenzweiten Einheit Grevesmühlen, Einheit Pankow und Chemie Schwarza auf.
Der sofortige Wiederaufstieg gelang den Betriebssportgemeinschaften (BSG) Einheit Güstrow, Einheit Pankow, Motor Eberswalde, Chemie Schwarza sowie den Zweitvertretungen von Stahl Riesa und des FC Karl-Marx-Stadt.
Die BSG Motor Eberswalde beendete bereits zum zwölften Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was Karl-Marx-Stadt zum fünften Mal und Gera zum vierten Mal gelang.
Zu ersten Meisterehren kamen Nord Max Matern Torgelow, Einheit Wernigerode, Motor Weimar sowie die Zweitvertretungen von Stralsund und Energie Cottbus.
Bezirksmeister BezirkMannschaft Rostock ASG Vorwärts Stralsund II Schwerin BSG Einheit Güstrow Neubrandenburg BSG Nord Max Matern Torgelow Potsdam BSG Chemie Premnitz Ost-Berlin 1. FC Union Berlin II Frankfurt (Oder) BSG Motor Eberswalde Magdeburg BSG Einheit Wernigerode Halle HFC Chemie II Leipzig BSG Aktivist Espenhain Cottbus BSG Energie Cottbus II Dresden BSG Stahl Riesa II Karl-Marx-Stadt FC Karl-Marx-Stadt II Erfurt BSG Motor Weimar Gera BSG Wismut Gera II Suhl BSG Motor Veilsdorf
Literatur
#1974 Kategorie:Fußballsaison 1974/75