Herbert Stahl (* 28. September 1954; † 25. Oktober 2017)trauer.onetz.de: Herbert Stahl, abgerufen am 5. Mai 2026 war ein deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang Stahl kam 1977 aus der viertklassigen Landesliga Bayern vom SpVgg Vohenstrauß zum FC Augsburg in die 2. Bundesliga Süd. Unter Cheftrainer Werner Olk war der Abwehrspieler auf Anhieb Stammspieler und bestritt in der Spielzeit 1977/78 37 der 38 Meisterschaftsspiele – das letzte Saisonspiel, einen den Klassenerhalt sichernden 8:0-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht FK Pirmasens, verpasste er nur aufgrund einer im vorherigen Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten FSV Frankfurt zugezogenen Verletzung, bei der Miodrag Djuric ihn schon in der ersten Halbzeit ersetzen musste. Auch in der folgenden Saison war er trotz Zwangspause nach einer roten Karte beim 3:3-Unentschieden beim 1. FC Saarbrücken am 13. Spieltag weitgehend Stammkraft und erzielte zwei Tore in 32 Saisonspielen. Der Klub verpasste jedoch den Klassenerhalt.
Stahl schloss sich im Sommer 1979 dem SK VÖEST Linz in der österreichischen 1. Division an. Sein Debüt feierte er ausgerechnet bei einer 1:3-Niederlage im Derby gegen den Linzer ASK, der ihn ebenso hatte verpflichten wollen – und erzielte dabei ein Eigentor.„Linzer Derby: Wenn die Ausnahme zur Regel wird“ Bis zum Jahreswechsel bestritt er zwölf Meisterschaftsspiele, in denen er zwei Tore erzielte. Anschließend rückte er ins zweite Glied, als die Mannschaft am Ende der Spielzeit 1979/80 hinter Titelverteidiger FK Austria Wien Vizemeister wurde.
Stahl entschloss sich zur Rückkehr nach Deutschland, wo er sich dem Zweitligisten ESV Ingolstadt-Ringsee anschloss.Süddeutsche Zeitung: „Interessantes – kurz berichtet“ (12./13. Juli 1980, S. 30) In den ersten sechs Spielen der Spielzeit 1980/81 war er beim Südbundesligisten Startelfspieler. Im Erstrundenspiel um den DFB-Pokal 1980/81 flog er jedoch Ende August beim 4:1-Auswärtssieg beim SV Buchonia Flieden wegen Nachtretens vom Platz. Anschließend sperrte der DFB ihn für acht Pflichtspiele.Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Kurze Meldungen“ (19. September 1980, S. 52) Nach seiner Rückkehr auf den Fußballplatz war er zunächst wieder Stammkraft, ehe er nach einer 0:5-Heimniederlage am 28. November des Jahres gegen Kickers Offenbach, bei der Trainer Hans Cieslarczyk ihn zur Halbzeit für Dieter Schwemmle ausgetauscht hatte, auch hier ins zweite Glied rutschte. Bis zum Ende der Spielzeit bestritt er nur noch eine weitere Partie, der Klub verpasste die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga und stieg in die Bayernliga ab.
Stahl wechselte innerhalb der 2. Bundesliga zum SC Freiburg. Hier konnte er jedoch keinen Pflichtspieleinsatz im Profifußball verzeichnen. Über den Landesligisten 1. FC Amberg kam er 1984 zum Kreisklasseklub SV Germering.Süddeutsche Zeitung: „Von da nach dort – Spielerwechsel in der A-Klasse“ (10. August 1984, S. 3 Ausgabe Landkreis Fürstenfeldbruck)
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