Die Avinguda Meridiana ist eine der wichtigsten Hauptstraßen in Barcelona. Sie verläuft vom Passeig de Pujades im Stadtbezirk Sant Martí in Richtung Norden durch Eixample nach Sant Andreu und Nou Barris, wo sie in die Autovía C-17, Autopista C-33 mündet. Die 7,1 kilometerlange Straße ist nach der Avinguda Diagonal und der Gran Via de les Corts Catalanes die drittlängste Straße der Stadt. In ihrem Verlauf durchquert sie die Plaça de les Glòries Catalanes.

Ihr Name leitet sich vom Nullmeridian ab. Diesem folgt die Straße nahezu exakt in Nord-Süd-Richtung.

Geschichte 1859 wurde die Avinguda Meridiana mit dem Bau des Bezirks Eixample angelegt. Zuständig war der katalanische Architekt und Baumeister Ildefons Cerdà. Vorgesehen waren neben der Avinguda Meridiana vier Magistralen, die eine Breite von 50 Metern haben sollten: die Gran Via de les Corts Catalanes, Avinguda Paral·lel, Avinguda Diagonal.

Am 19. Juni 1987 verübte die baskische Terrororganisation Euskadi Ta Askatasuna im Keller eines SB-Warenhauses auf der Avinguda Meridiana einen Bombenanschlag, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen. Während der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona führte die Strecke des Mannschaftszeitfahren vom Circuit de Catalunya über die Autovía C-17. Über die Avinguda Meridiana fuhren die Athleten durch die Stadt. An der Kreuzung zur Carrer de València wendeten sie wieder in nördliche Richtung.

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Einzelnachweise

Kategorie:Straße in Barcelona Kategorie:Straße in Europa Kategorie:Wettkampfstätte der Olympischen Sommerspiele 1992