|} Die Bahnstrecke Châtellerault–Bouresse war eine 69 km lange Meterspurbahn im Département Vienne in der Region Nouvelle-Aquitaine in West-Frankreich.
Geschichte Die Meterspurstrecke wurde von der Bahngesellschaft Voies Ferrées Economiques du Poitou (VFEP) erbaut und betrieben.
Der erste Streckenabschnitt von Châtellerault von Bonneuil-Matours wurde 1914 in Betrieb genommen, der zweite Streckenabschnitt von Bonneuil-Matours nach Chauvigny folgte am 1. April 1914 und der dritte Streckenabschnitt von Chauvigny nach Bouresse erst nach dem Ersten Weltkrieg am 1. August 1922. Die Gesamtstrecke wurde 1932, oder nach anderen Quellen abschnittsweisweise zwischen 1932 und 1934 stillgelegt.Jean Randé, François Librini: Archéologie ferroviaire (v2): Lencloître – Lusignan.FACS: Compagnie des Voies ferrées économique du Poitou (V.F.E.P.).
Bauweise Die Meterspurstrecke mit einer Gesamtlänge von 69,309 km wurde mit Stahlschienen mit einem Gewicht von 18 kg/m gebaut, die auf Holzschwellen mit den Maßen 1,70 m × 0,18 m × 0,12 m befestigt waren. Pro 12-Meter-Gleisabschnitt wurden siebzehn Schwellen verwendet. Abgesehen von einigen wenigen Stellen betrug der Kurvenradius mehr als 60 m und die Steigungen weniger als 3,5 %.François Fisson: Les Voies Ferrées Economiques du Poitou (V.F.E.P.) – Ligne de Châtellerault–a Bouresse. Teil 1: Section Châtellerault - Chauvigny. und Teil 2: Section Chauvigny - Bouresse.
Einzelnachweise
Kategorie:Bahnstrecke in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Erbaut 1914