Peggy Phelan (* 23. April 1959) ist eine US-amerikanische Hochschullehrerin, Autorin und Feministin.

Leben Phelan war Fellow des Humanities Institute an der University of California, Irvine und der Australian National University sowie des Getty Research Institute und des Stanford Humanities Center. An der New York University leitete sie das Department of Performance Studies. Daneben war sie Präsidentin und Schatzmeisterin von Performance Studies International und Vorsitzende der College Art Association sowie Mitglied im Redaktionsbeirat von deren Art Journal. Sie bekleidet den Ann O’Day Maples Chair in the Arts an der Stanford University, wo sie seit 2003 unterrichtet und das Drama Department leitete. Im Jahr 2006 wechselte sie an das Institut für Anglistik und hat eine gemeinsame Professur für Theaterwissenschaft und Anglistik inne.

Neben mehr als sechzig Artikeln und Essays in wissenschaftlichen, künstlerischen und kommerziellen Fachzeitschriften veröffentlichte sie Beiträge über Samuel Beckett, Robert Frost, Michael und Paris Jackson, Orlan, Dsiga Wertow, Andy Warhol, Ronald Reagan, den Fotografen Andres Serrano, die Performancekünstlerin Marina Abramović sowie über eine Vielzahl von Künstlern, die in den Bereichen Fotografie, Tanz, Architektur, Film, Video, Musik und Lyrik tätig sind.

Schriften The Ontology of Performance (1993) Unmarked: The Politics of Performance (1993) Acting Out: Feminist Performances (1993) Mourning Sex: Performing Public Memories (1997) The Ends of Performance (1998) Live Art in LA: Performance in Southern California, 1970–1983 (2012) Live Art in Los Angeles (2012)

Quellen Taylor&Francis Group: Peggy Phelan Performance Philosophy: Peggy Phelan Stanford University: Peggy Phelan

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