Die Schachbundesliga der Frauen ist die höchste Spielklasse im deutschen Mannschaftsschach für Frauen. Sie wurde im Jahr 1991 gegründet und besteht derzeit aus zwölf Mannschaften. Die Mannschaftsstärke beträgt sechs Bretter. Die zweithöchste Spielklasse bilden mehrere Staffeln unterhalb der Bundesliga, derzeit drei Gruppen mit je acht Mannschaften. Am Ende jeder Saison wird eine Mannschaft als Deutscher Meister gekürt. Die Frauen-Bundesliga ist organisatorisch in die Strukturen des Deutschen Schachbundes eingebunden.

Geschichte Die Frauen-Bundesliga startete im Jahr 1991 nach der Wiedervereinigung. In der ehemaligen DDR bestand bereits seit längerer Zeit ein regulärer Mannschaftsspielbetrieb im Frauenschach, sodass sich die ersten sechs Mannschaften der Oberliga des Deutschen Schachverbandes (DSV) der Frauen für die Saison 1991/92 qualifizierten: Rotation Berlin SpVgg 1899 Leipzig Motor Weimar SV Chemie Guben PSV Dresden VdS Buna Halle

In der Bundesrepublik hingegen existierte ein Mannschaftsspielbetrieb für Frauen zunächst nur auf regionaler Ebene; zusätzlich wurden 1990 und 1991 Endrunden ausgetragen. Die sechs Startplätze für westdeutsche Vereine wurden daher über regionale Qualifikationsturniere vergeben: Krefelder Schachklub Turm 1851 (Nordrhein-Westfalen) SVg Lasker-Steglitz (Niedersachsen, Bremen und Berlin) Hamburger SK (Hamburg und Schleswig-Holstein) SC Bessenbach (Bayern und Württemberg) TSV Schott Mainz (Baden und Rheinland-Pfalz) SV 1920 Hofheim (Hessen und Saarland)

Meister

Siehe auch Liste der deutschen Mannschaftsmeister im Schach Schachbundesliga (Deutschland)

Weblinks

Ergebnisdienst des Deutschen Schachbundes

Kategorie:Erstveranstaltung 1991