Herbert Carl LehmannStandesamt Schwerin: Geburtsurkunde Nr. 77/1901. (* 25. Januar 1901 in Schwerin; † 8. März 1971 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Geograph und Hochschullehrer.
Leben Herbert Lehmann wurde als Sohn des Postrats Ernst Lehmann und dessen Frau Flora, geb. Griesbach geboren. Er studierte von 1920 bis 1927 in Heidelberg und Berlin Geologie, Geographie, Mineralogie sowie Philosophie und Chemie. 1927 wurde er bei Albrecht Penck in Berlin promoviert. 1935 habilitierte er sich. Von 1941 bis 1945 war er als Kartograph beim Oberkommando des Heeres tätig (Griechenland, Italien, Berlin). 1949 wurde er Professor und Direktor des Geographischen Instituts der Goethe-Universität (Dekan der Naturwiss. Fak. 1964/65; Emeritierung 1968).
1961 wurde Lehmann zum Mitglied der Leopoldina ernannt. Die Frankfurter Geographische Gesellschaft verlieh ihm die Eduard-Rüppell-Medaille.
Schriften Goethe und Gregorovius vor der italienischen Landschaft. Wiesbaden 1967. Über ‚verzauberte Städte‘ in Carbonatgesteinen Südwesteuropas. Wiesbaden 1970. Essays zur Physiognomie der Landschaft. Stuttgart 1986, ISBN 3-515-04689-5. Beiträge zur Karstmorphologie. Stuttgart 1987, ISBN 3-515-04897-9.
Weblinks
Herbert Lehmann (1901–1971) und seine landschaftlichen Raumerfahrungen. Eine Spurensuche Nachruf
Einzelnachweise
Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main) Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1901 Kategorie:Gestorben 1971 Kategorie:Mann