Otto Erb (* 23. Januar 1880 in Pirmasens; † 22. Dezember 1961 in Frankenthal) war ein Forstwirt. Lebenslauf
Nach einem forstwissenschaftlichen Studium in Aschaffenburg (Grundstudium) und München (Hauptstudium) arbeitete Erb zunächst als Forstpraktikant; nach der Großen Staatsprüfung (1905) als Forstassistent und Assessor in der Pfalz. 1911 wurde er Leiter der Forstamts-Außenstelle Illereichen. Angaben auf verwaltungshandbuch.bavarikon.de Im Ersten Weltkrieg diente er als Offizier, in der Weimarer Republik war er erst Leiter des Forstamts Neureichenau im Bayerischen Wald, 1921 Oberregierungsrat bei der Regierungsforstkammer München und 1928 Regierungsdirektor und Leiter der Regierungsforstkammer Speyer.
Am 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei. Ab Januar 1934 leitete Erb die Ministerialforstabteilung. Von 1. April 1934 bis 1943 war er Ministerialdirektor und Leiter der Ministerialforstabteilung im Geschäftsbereich des Staatsministeriums der Finanzen, ab 1. April 1935 Chef der Landesforstverwaltung im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten von 1935 bis 1941 zugleich Leiter des Referats Verwaltung und Wirtschaft im Reichsforstamt in Berlin. Im Jahre 1943 wurde er in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
Literatur
Quellen
Kategorie:Forstwirt Kategorie:Ministerialdirektor (Bayern) Kategorie:Geboren 1880 Kategorie:Gestorben 1961 Kategorie:Mann