Eken ist eine wüste Feldmark wahrscheinlich in der Nähe von Kloster Lehnin.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 102) Die Fläche liegt heute im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.

Geschichte und Etymologie Die Feldmark wurde im Jahr 1193 als Allodium, quod vulgo Eken dictur (Allod, genannt Eken) urkundlich erwähnt. Sie kam in diesem Jahr vom Markgrafen in den Besitz des Klosters Lehnin. Die Fläche bestand aus einem Weinberg, Wiesen und Wäldern. Zwei Jahre später wurde von einem Dorf (villa) Eken berichtet, danach nicht wieder erwähnt. Der Name stammt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „zu den Eichen“Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, S. 51, ISBN 3-937233-17-2..

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 102 und 103)

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1193 Kategorie:Kloster Lehnin (Gemeinde)