Marcellus und Apuleius († 1. Jahrhundert in Rom) waren frühchristliche Märtyrer. Marcellus gilt heute als Heiliger, während Apuleius nur als sein Begleiter gesehen wird. Ihr Gedenktag ist der 7. Oktober.
Überlieferung Marcellus soll der Legende nach Schüler des Magiers Simon gewesen sein, welcher in der Apostelgeschichte von Simon Petrus bekehrt und von Phillipus getauft wurde (Apostelgeschichte 8, 9 - 24). Als römischer Senator habe Marcellus hohes Ansehen und großen Reichtum besessen. Er habe sich von Simon ab, nachdem dessen Schwindel durch Petrus enttarnt wurde und wandte sich dem Christentum zu. Er wird als barmherziger Mann beschrieben, welcher den Gefangenen Vergebung schenkte und sich für die Verwundeten und Kranken einsetzte.
In der Acta Petri wird Marcellus als derjenige genannt, welcher den Leichnam Petri vom Kreuz nahm und ihn mit Milch und Wein wusch. Er soll ihn mit kostbarem Öl gesalbt und ihn dann in seinem eigenen Grabmal begraben haben.
In der Christengemeinde warf man Marcellus hierauf vor, er habe Petrus gleich einem König bestattet, weshalb Marcellus in Reue sein Vermögen und all seinen Besitz an die Armen verschenkt habe, um selbst zum Asketen zu werden.
Marcellus wurde bei einer Reise wegen seines Christlichen Glaubens verhaftet und sollte hingerichtet werden.
Sein Grab wird nur grob an der Via Appia angegeben.
Einzelnachweise
Kategorie:Märtyrer