mini|Salvatore Manasco, 1871 Salvatore Magnasco (* 1. Januar 1806 in Portofino; † 12. Januar 1892 in Genua) war ein italienischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Genua.
Leben Salvatore Magnasco empfing nach seiner philosophischen und theologischen Ausbildung am 20. September 1828 das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Genua.
Am 22. Mai 1868 ernannte ihn Papst Pius IX. zum Titularbischof von Bolina und Weihbischof in Genua. Die Bischofsweihe spendete ihm am 28. Juni desselben Jahres in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore der Kurienkardinal Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst; Mitkonsekratoren waren Paolo Brunoni, Titularpatriarch von Antiochien, und Francesco Marinelli OESA, Titularbischof von Porphyreon.
Zwischen 1869 und 1870 nahm Magnasco als Konzilsvater am Ersten Vatikanischen Konzil teil.
Am 27. Oktober 1871 ernannte Papst Pius IX. ihn zum Nachfolger von André Charvaz als Erzbischof von Genua. Während seiner Amtszeit prägte er das kirchliche Leben der Diözese und förderte die Entstehung neuer Ordensgemeinschaften. So unterstützte er beispielsweise im Dezember 1868 maßgeblich die selige Eugenia Maria Ravasco bei der Gründung der Kongregation der Töchter der heiligsten Herzen Jesu und Mariä (Figlie dei Sacri Cuori di Gesù e di Maria), der er im Jahr 1882 die diözesane Anerkennung erteilte. Am 6. Mai 1877 spendete er zudem seinem späteren Nachfolger Tommaso Reggio die Bischofsweihe.
Salvatore Magnasco starb im Januar 1892 im Alter von 86 Jahren im Amt.
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