Dét, som ikke kan kaldes tilbage ist ein Musikalbum von Søren Nørbo, Wadada Leo Smith und Kresten Osgood. Die wohl um 2023 in Søren Nørbos Wohnzimmer in Østerbro, Kopenhagen entstandenen Aufnahmen erschienen am 19. April 2024 auf dem dänischen Label ILK.
Hintergrund Das Album Dét, som ikke kan kaldes tilbage (dänisch für „Das, was nicht zurückgerufen werden kann“) aus dem Jahr 2014 verbindet den amerikanischen Trompeter Wadada Leo Smith mit zwei jüngeren dänischen Musikern, dem Pianisten Søren Narbo und dem Schlagzeuger Kresten Osgood, der zu dieser Zeit bereits mit Größen wie Mark Dresser, Oliver Lake und Sam Rivers zusammengearbeitet hatte.
Titelliste Søren Nørbo / Wadada Leo Smith / Kresten Osgood: Dét, som ikke kan kaldes tilbage (ILK 358 CD) Ét skridt og alt er forandret 2:07 Når Tre Bliver Til To Bliver Til Én 1:48 Træd på brættet, hvor det ikke knækker 4:26 Pausens værd er pausen værd 5:09 Det banker stadig På 5:00 Klip i papiret, så det bliver helt 4:00 Om det slutter. 8:20 Sorgen rammer 5:09 D é t, som ikke kan kaldes tilbage 4:22
Die Kompositionen stammen von Søren Nørbo, Wadada Leo Smith und Kresten Osgood.
Rezeption Beständigkeit könne eine Tugend sein, wenn die subtile Struktur eines Werkes über die Zeit ein hohes Niveau bewahre, meint Ken Waxman (JazzWord). So würde es sich auch mit dem Trompetenspiel und den Improvisationen des zu dieser Zeit 83-jährigen Wadada Leo Smith verhalten. Seit seinen ersten Aufnahmen 1968 mit Anthony Braxton sei Smith nicht nur Musiker, sondern auch Komponist, Arrangeur und Lehrer. Seine musikalischen Interessen reichten von elektrischer Musik bis hin zu ethnischen Klängen. Die Aufnahmen zeugten von seiner kreativen Kontinuität. Die neun Stücke auf diesem unprätentiösen Album seien weniger lässig als erwartet und würden Thelonious-Monk-artige Dissonanzen und nachdenkliche Passagen umfassen. Das Klavierspiel reiche von prozessionsartigen und kontemplativen Phrasierungen bis hin zu bedrohlichen Tastenanschlägen. Der Schlagzeuger hingegen spiele federleichte Besenstriche, martialische Rata-Tat-Tats, Becken-Rebounds und kräftige Riffs. Smiths Parts, ob a cappella oder im Zusammenspiel mit einem, dem anderen oder beiden Musikern, würden gedämpfte Läufe, offene Portamento-Einlagen, kraftvolle verstärkte Bisse und vibrierende Riffs beinhalten.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Album (Jazz) Kategorie:Album (Neue Improvisationsmusik) Kategorie:Album 2024 Kategorie:Kresten Osgood Kategorie:Wadada Leo Smith