Salvador Elá Nseng Abegue (1940 in Añisoc, Spanisch-Guinea; gest. 1. Juni 2022 in Malabo, Bioko Norte, Äquatorialguinea) war ein Militärführer, Politiker und Diplomat in Äquatorialguinea.

Leben Salvador Elá Nseng wurde 1940 in Añisoc, in der damaligen Kolonie Spanisch-Guinea, geboren Er gehört zur Ethnie der Fang.

Von 1963 bis 1965 erhielt er eine Ausbildung an der Academia General Militar in Saragossa, Spanien, zusammen mit anderen zukünftigen Anführern wie eodoro Obiang und Eulogio Oyó. Er kam in den Rang eines Hauptmanns.

Elá Nseng spielte eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung des Putschversuchs von 1969, indem er Präsident Francisco Macías Nguema über den Versuch informierte und ihm half, ihn militärisch zu unterdrücken.

Während der Diktatur von Macías Nguema war er Gouverneur von Río Muni, und Gefängnisdirektor in Bata, wo er für die Hinrichtung mehrerer politischer Gefangener verantwortlich war.

Nachdem er in den Putschversuch von 1976 verwickelt war, fiel er in Ungnade. Er wurde im Prisión Playa Negra inhaftiert, und am 2. August 1979 um Mitternacht von Teodoro Obiang freigelassen. Er gehörte zu den inhaftierten Militärangehörigen, die sich dem sogenannten „Befreiungsputsch“ anschlossen und dessen Truppen in der Stadt Malabo anführten.Mansueto Nsí Owono-Okomo: El proceso político de Guinea Ecuatorial. edit.um ISBN 978-84-695-9920-4

Nach dem erfolgreichen Staatsstreich und Obiangs anschließender Machtübernahme wurde Elá Nseng Zweiter Vizepräsident des Obersten Militärrats. Er war außerdem für die Ressorts Finanzen und Handel zuständig. Während seiner Amtszeit spielte er eine wichtige Rolle bei der Aushandlung der ersten Kooperationsabkommen mit Spanien und Frankreich Ende 1979. Im selben Jahr wurde er in Spanien mit dem Orden de Isabel la Católica ausgezeichnet, zusammen mit Florence Mayé Elá und Juan Manuel Tray ausgezeichnet.

1979 war er außerdem Gouverneur der Bank von Äquatorialguinea.

Im Februar 1980 wurde er aus dem Amtes entlassen und durch Eulogio Oyó ersetzt und übernahm umgehend den Posten des Botschafters von Äquatorialguinea in China. Er blieb bis 1986 in dieser Position. Anschließend war er als Botschafter in Äthiopien tätig.

Bei den Parlamentswahlen 2013 wurde er als Senator der Partido Democrático de Guinea Ecuatorial (PDGE) gewählt. Er war Mitglied der Ständigen Kommission für Außenpolitik, Internationale Zusammenarbeit und Integration sowie der Ständigen Kommission für Verteidigung und Staatssicherheit.

Er pflegte ein enges Verhältnis zu Präsident Obiang.

Er starb am 1. Juni 2022 in der Doctor Loeri Comba Polyclinic in Malabo.

Einzelnachweise

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