mini|Villa Mutter in Lewis Die Villa Mutter steht auf Reichsstraße Nr. 170 in der Ortschaft Levis in der Stadtgemeinde Feldkirch in Vorarlberg. Die Villa und die Gartenanlage stehen unter Denkmalschutz ().

Geschichte Diese erste bedeutende frühhistoristische Villenanlage in Vorarlberg wurde von 1855/1856 vom Bauinspektor Karl Spindler für den Fabrikanten Andreas Mutter erbaut.

Architektur Die Fassade der Backsteinvilla auf einem Sandsteinsockel wirkt wie das Ergebnis eines durchdachten Grundrisses und der einfache, kubische Baukörper in einem parkartigen Garten lässt in seiner ausgewogenen Proportionalität die Organisation seiner Innenstruktur erkennen. Der flache Mittelrisalit ist dreiachsig. Es gibt eine Terrasse mit seitlichen Treppen, einen Sandsteinbalkon, eine umlaufende Geschoßtrennung durch ein Zickzackfries, in den Fenstern Jalousienschabracken aus gepresstem Blech, rückseitig ein flacher Risalit mit gekuppelten Fenstern.

Die originale Ausstattung im Gebäudeinneren beinhaltet im Erdgeschoß straßenseitig eine repräsentative Suite mit einem Musikzimmer mit einer Deckenmalerei aus der Bauzeit. Es gibt Neo-Renaissance-Kachelöfen, Zinnlavabos, Türen mit Gittern. Im Hauptgeschoß gibt es Wand- und Deckenmalereien mit Ornamentik und Groteske, Stuckaturen und Öfen.

Galerie Villa Mutter Das Gebäude wurde als Galerie genutzt.

Ausstellungen 1974: Fritz Pfister

Literatur Feldkirch, Reichsstraße (Altenstadt und Lewis), Nr. 170, Villa Mutter. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Vorarlberg 1983. S. 206.

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Kategorie:Villa in Vorarlberg Kategorie:Bauwerk in Feldkirch Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg) Kategorie:Erbaut 1856 Kategorie:Bauwerk des Historismus in Vorarlberg Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus