Der Trienzbach ist ein rechter Nebenfluss der Elz im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg mit einer Länge von etwa 19 km.

Name Das Gewässer wurde erstmals 1416 („die wasser Ellentz und Drintze“) schriftlich erwähnt. Die Siedlung Trienz erscheint schon 1395 („Tryncze“) in den schriftlichen Aufzeichnungen.

Der Name des römischen Kastells bei Trienz wurde vermutlich auf den Fluss übertragen. Die genaue Bedeutung ist unklar. Diskutiert wird eine Herleitung vom romanischen Ortsnamen *Triente (hieraus auch der Ortsname Trient), lateinisch triens, trientis „Drittel“ oder der Name könnte aus dem Keltischen stammen.

Geographie Verlauf Der Trienzbach entspringt in einem Waldgebiet etwa einen Kilometer östlich von Unterscheidental auf rund . Von dort verläuft er zunächst in südlicher Richtung und bildet nach etwa 1,5 Fließkilometern auf einer Strecke von rund einem halben Kilometer die Grenze zwischen den Gemeinden Mudau und Limbach.

Nach etwa vier Kilometern nimmt er von links seinen ersten Zufluss auf, das rund 1,2 Kilometer lange Hirschbächle. Nach weiteren etwa 1,5 Kilometern durch Waldgebiet erreicht der Trienzbach den Campingplatz von Limbach-Krumbach, den er linksseitig passiert. Anschließend unterquert er die Landstraße 584 und nimmt kurz darauf zunächst von links den Sodibach und unmittelbar danach von rechts den Hagenbach auf.

Im weiteren Verlauf bleibt der Bach zunächst im Wald und erreicht schließlich den Ortsteil Trienz der Gemeinde Fahrenbach. Dort kreuzt er die Hauptverkehrsstraße „Römerstraße“, schwenkt anschließend nach Westen und verläuft daraufhin in einer U-förmigen Schleife nach Norden. In diesem Abschnitt erreicht er erneut Waldgebiet, bevor er in mäandrierendem Verlauf wieder nach Süden abbiegt.

Sein weiterer Lauf führt südöstlich an Fahrenbach vorbei. Nachdem er einen Teich im Gewann „Unterer Krähenstegwiesen“ passiert hat, setzt er seinen Weg wieder in südlicher Richtung fort. Das Waldgebiet verlässt der Trienzbach erst etwa einen Kilometer vor seiner Mündung. Diese liegt westlich des Dallauer Industriegebiets im Gewann „Unteres Brühl“, wo er auf etwa von rechts in die Elz mündet.

Zuflüsse und Seen mini|Trienzbachsteg bei Balsbach Hierarchische Liste der Zuflüsse und 10px Seen von der Quelle zur Mündung. Auswahl, in der Regel ohne Mühlkanäle. Gewässerlänge, Seefläche, Einzugsgebiet und Höhe nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.

Ursprung des Trienzbachs auf etwa ca. 1,0 km östlich von Unterscheidental in der Flur „Großt“ im Wald.

Hirschbächle, von links und Ostnordosten auf etwa nahe Limbach, 1,5 km und ca. 1,3 km². Entsteht auf etwa östlich der Waldlichtung Hartfeld. Hirschberggraben, von links und Südosten auf etwa , 0,7 km und ca. 0,3 km². Entsteht auf etwa . Balsbach, von rechts und Nordwesten auf etwa südöstlich von Balsbach, 2,3 km und 2,0 km². Entsteht auf etwa in der Flur westlich des Balsbacher Klosters Klingenwaldbach, von rechts und Nordwesten auf etwa vor dem Freizeitgelände bei Krumbach, 1,4 km und ca. 1,4 km². Entsteht auf etwa südlich von Balsbach am Rand des Klingenwaldes. Sodibach, von links und Osten auf etwa neben der Trienzbach-Brücke der L 584 Krumbach–Robern, 1,4 km und 2,2 km². Hagenbach, von rechts und Nordwesten auf etwa gleich nach dem vorigen, 3,2 km und 4,5 km². Entsteht auf etwa am Ortskern von Wagenschwend. Wiesenbächlein, von rechts und Südwesten auf etwa bei Robern, 0,7 km und ca. 1,1 km². Entsteht auf etwa am Ortskern von Robern. Alter Mühlkanal, von rechts und Ostnordosten auf etwa , 0,116 km. Entsteht beim Sportplatz Trienz. Rötebach, von links und Ostnordosten auf etwa , 1,0 km und ca. 0,9 km². Entsteht auf etwa in den Heidenäckern. Heidenackergraben, von links und Osten auf etwa , 0,4 km und ca. 0,2 km². Entsteht auf etwa in den Heidenäckern. (Bach aus der Löschklinge), von rechts und Westen auf etwa bei Im Trienzgrund, 0,5 km und XX km². Entsteht auf etwa nahe dem Ortsrand von Fahrenbach. Krähenwaldbächlein, von links und Norden auf etwa , 1,1 km und ca. 0,6 km². Entsteht auf etwa südsüdöstlich von Trienz. 10px Passiert einen Teich links am Lauf auf etwa , 0,2 ha. Finsterklingenbach, von links und Norden auf etwa kurz nach dem vorgenannten Teich, 1,7 km und ca. 1,8 km². Entsteht auf etwa südöstlich von Trienz. (Bach aus der Kohlbergklinge), von links und Ostnordosten auf etwa , 0,6 km und ca. 0,2 km². Entsteht auf etwa im Dallauer Forst südlich des Jägerkreuzes. (Klingenbach aus dem Rotebuckewald), von rechts und Westen auf etwa bei Sattelbach, 0,3 km und ca. 1,0 km². Entsteht auf etwa in seiner Waldklinge. Sattelbach, von rechts und Nordwesten auf etwa am Beginn der offenen Unterlauf-Aue, 1,5 km und 1,4 km². Entsteht auf etwa nahe der Straße Im Brunnenbach zwischen den Siedlungsgruppen von Sattelbach. 10px Fließt durch eine Teichgruppe auf Höhen um bei Mariental hindurch, zusammen 0,5 ha.

Mündung des Trienzbachs von rechts zwischen Dallau und Neckarburken auf ca. in die Elz. Der kleine Fluss ist 19,1 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 32,5 km².

Gemeinden, Orte und Siedlungsplätze Gemeinde Limbach Krumbach (Odenwald-Campingplatz) Gemeinde Fahrenbach Trienz Gemeinde Elztal Dallau (tangiert)

Literatur Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6421 Buchen (Odenwald), Nr. 6520 Waldbrunn, Nr. 6521 Limbach und Nr. 6621 Billigheim

Weblinks

Karte von Lauf und Einzugsgebiet des Trienzbachs auf: Karte von Lauf des Trienzbachs auf: Meßtischblätter in der Deutschen Fotothek: 6521 Oberschefflenz von 1929 6621 Böttingerhof und Siglingen von 1904

Einzelnachweise LUBW Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Trienzbachs Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Höhe: Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Länge: Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN). EZG: Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN). Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN). Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Seefläche: Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer.

Andere Belege Modellierte Werte nach Abfluss-BW Gewässerknoten MQ/MNQ

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