mini|200px|Eino Raunio (1969) Eino Albin Raunio (* 18. Januar 1909 in Sääksmäki, Häme; † 18. März 1979 in Forssa) war ein finnischer Politiker der Sozialdemokratischen Partei, der unter anderem zwischen 1939 und 1970 Mitglied des Parlaments sowie von 1968 bis 1970 Finanzminister war.

Leben Eino Albin Raunio war nach dem Besuch der Grundschule bis 1934 als Land- und Bauarbeiter sowie Schuhmacher in Sääksmäki und Hattula tätig und absolvierte in dieser Zeit 1932 die „Arbeiterakademie“ (Työväen Akatemia), eine 1924 gegründete Heimvolkshochschule mit über 300 Plätzen in Kauniainen. Nachdem er sich zwischen 1934 und 1935 als Organisator der Jugendliga der Sozialdemokratischen Partei SDP (Suomen Sosialidemokraattinen Puolue) und Dozent im Sozialdemokratischen Bezirk Süd-Häme engagiert hatte, war er von 1936 bis 1939 Leiter der Niederlassung der Tageszeitung „Hämeen Kansa“ in Forssa. Am 1. September 1939 wurde er erstmals Mitglied des Parlaments (Eduskunta) und vertrat in diesem mehr als 30 Jahre lang bis zum 22. März 1970 im Wahlkreis Häme den südlichen Bezirk. In der Kommunalpolitik war er des Weiteren zwischen 1951 und 1972 Vorsitzender des Stadtrates (Kaupunginvaltuuston puhenjutahjaa) von Forssa.

Während seiner Parlamentszugehörigkeit war er zwischen dem 5. April 1966 und dem 31. Januar 1968 Vorsitzender des Finanzausschusses. Am 1. Januar 1968 wurde Raunio als Nachfolger von Mauno Koivisto zum Finanzminister (Valtiovarainministeri) im Kabinett Paasio I ernannt und bekleidete dieses Ministeramt zwischen dem 22. März 1968 und dem 14. Mai 1970 auch im Kabinett Koivisto I.

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Einzelnachweise

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