Martin Spielberg, (geb. 11. Juni 1883 in Berlin, verstorben am 1. November 1948) war ein deutscher ArchitektEintrag zu Martin Spielberg im Historischen Architektenregister „archthek“, der in den 1920er Jahren in Marburg tätig war.
Leben Spielberg ist der Sohn von August Hermann Spielberg, seine Mutter war Margarethe Roloff, geb. 1851. Er absolvierte bis Ostern 1902 das Kgl. Joachimsthalsche Gymnasium in Berlin, studierte anschließend an den Technischen Hochschulen Berlin und Karlsruhe, und legte am 11. Dezember 1907 das Diplom abArchitekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Aktenarchiv AIV, Beitrittsgesuch Martin Spielberg. Er führte bereits vor dem Ersten Weltkrieg in Oliva (Westpr.) den Titel „Kgl. Regierungsbaumeister“.Festschrift "Erinnerungsfest Alter Joachimsthaler" 18./19. September 1912 (alphabetisch sortierter Abschnitt "Index", S. 99) Laut Programm für das Studienjahr 1912/1913 der Königlichen Technischen Hochschule Danzig war er zu dieser Zeit Honorarassistent von Baurat Prof. Albert Carsten.Programmheft, S. 19, Danzig 1912 Zwischen 1914 und 1916 ist er im Olivaer Telefonbuch als „Reg.-Baumeister“ mit der Adresse Bergstraße 21 verzeichnet.Książki telefoniczne z lat 1901–1925, 1937
Ab 1921 war er als Regierungsbaurat in Marburg für die Neubauten der Kinderklinik und der Hals-Nasen-Ohrenklinik tätig, die anlässlich der 400-Jahr-Feier der Philipps-Universität Marburg 1927 eingeweiht wurden. Diese Gebäude hat er in der Zeitschrift für BauwesenMartin Spielberg: Die Neubauten der Univ.-Kinderklinik und der Universitätsklinik für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten in Marburg a.d. Lahn. Zeitschrift für Bauwesen, 78. Jahrg. 1928, Heft 9 u. 10, S. 207–234 und in einem Separatdruck ausführlich beschrieben.
In Dresslers Kunsthandbuch von 1930 wird er auf Seite 966 als „Spielberg, Martin, A.; Dipl.-Ing.; Reg.- u. Baurat Koblenz, Rheinzollstr. 4 AVB“ geführt. Im Einwohnerbuch für Stadt- und Landkreis Koblenz und Höhr-Grenzhausen von 1939 erscheint er auf Seite 176 als „Regierungsbaurat Martin Spielberg“.
Werk Spielberg war an mehreren Universitätsbauten der Philipps-Universität Marburg beteiligt, insbesondere im Bereich des heutigen Campus Firmanei.
Zu seinen gesicherten Bauwerken zählen:
die denkmalgeschützte Kinderklinik „Karolinenhaus“ in der Deutschhausstraße 12 (1922–1927) das ebenfalls denkmalgeschützte Institutsgebäude Deutschhausstraße 3 (ehemals Hals-Nasen-Ohren-Klinik), errichtet 1925 bis 1927
Die Gebäude entstanden im Zusammenhang mit dem Ausbau der Philipps-Universität Marburg in den 1920er Jahren.
Einzelnachweise
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