mini|Züli Aladağ beim Deutschen Fernsehpreis 2018 Züli Aladağ (* 2. Januar 1968 in Van, Türkei) ist ein deutscher Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor.

Biografie Züli Aladağ ist kurdischer und türkischer AbstammungZüli Aladag, Regisseur In: Deutsche Welle, 23. März 2015. und kam 1973 nach Deutschland, wo er in Stuttgart aufwuchs. Nach einem kurzen Studium der Theaterwissenschaften in München absolvierte er ein sechsmonatiges Praktikum bei Roland Emmerichs Moon 44 in Stuttgart. Es folgten zahlreiche Mitarbeiten bei Kurz-, Werbe-, Spiel- und Dokumentarfilmen als Produktionsassistent, Aufnahmeleiter und Regieassistent. Später arbeitete er als Redakteur und Co-Regisseur für semidokumentarische TV-Reihen. Seit 1993 ist er als Produzent tätig und arbeitet seit 1995 als freier Filmschaffender an Dokumentarfilmen und Spielfilmen. Vielfach ist er auch Autor ihrer Drehbücher. An der Kunsthochschule für Medien Köln machte er im Sommer 1999 seinen Abschluss.Züli Aladağ bei castforward.de, abgerufen am 25. Juli 2023

Sein 2005 gedrehtes kontroverses Integrationsdrama Wut (2006) wurde mehrfach ausgezeichnet.

2008 führte er Regie bei einer Reihe von Folgen der Fernsehserien Die Anwälte und KDD – Kriminaldauerdienst.

Aladağ ist Gründer der Initiative junges europäisches kino (j e k). Der Filmemacher war von 2002 bis 2012 mit Feo Aladağ verheiratet, mit der er 2006 eine eigene Filmproduktion gegründet hat. Er ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR).Züli Aladağ beim BVR, abgerufen am 25. Juli 2023 Seit 2002 lebt Aladağ in Berlin.

Ausstellungen 2010/2011: Die Anderen, Ausstellungsreihe Labor Berlin 3 im Haus der Kulturen der Welt

Auszeichnungen 1999: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für den Bereich Film FFA-Kurzfilmpreis „Short Tiger 2000“, 2001: Wilhelm-Bitter-Preis 2002: Villa-Aurora-Stipendium „besondere Anerkennung“ durch die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste auf dem Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2006 für das gesamte Produktionsteam seines Fernsehfilmes Wut 2007: Goldene Kamera der Zeitschrift Hörzu für seinen Fernsehfilm Wut. 2007: Adolf-Grimme-Preis für Wut 2007: Golden Gate Award für Wut 2010: Deutscher Filmpreis in Bronze als Produzent für Die Fremde 2018: Deutscher Fernsehpreis als Regisseur des Mehrteilers Brüder für den besten Mehrteiler

Filmografie (Auswahl) 1991/1992: Freispiel – Darsteller, Aufnahmeleitung 1992: Der Papagei – Aufnahmeleitung 1997: Hör dein Leben – Regie, Produzent, Drehbuch, Schnitt 1997: Zoran – Regie, Drehbuch 1999: Bevor der Tag anbricht – Regie, Drehbuch, Schnitt 1999: Der Ausbruch – Regie, Drehbuch, Schnitt 1999: Enter – Produzent 2002: Elefantenherz – Regie, Drehbuch 2003: Tatort – Mutterliebe – Regie, Drehbuch 2004: Die Türken kommen (Dokumentarfilm) 2005: Tatort – Erfroren – Regie 2005: Wut – (Drama), Regie 2010: Die Fremde – Produzent 2010: Countdown – Die Jagd beginnt – Regie (2 Folgen) 2010–2011: Der Kriminalist – Regie (Vier Folgen), Drehbuch (Eine Folge) 2013: 300 Worte Deutsch – Regie, Drehbuch 2014: Die Fahnderin – Regie 2015: Tatort – Schwerelos – Regie 2016: Tatort – Im gelobten Land – Regie 2016: Die Opfer – Vergesst mich nicht – Regie 2017: Kommissar Marthaler – Die Sterntaler-Verschwörung – Regie 2017: Brüder – Regie 2019: Der Irland-Krimi: Die Toten von Glenmore Abbey – Regie 2019: Der Irland-Krimi: Mädchenjäger – Regie 2021: Der Irland-Krimi: Das Verschwinden – Regie 2021: Der Irland-Krimi: Vergebung – Regie

Performance 2012: Neden? (Warum?), UA: Januar 2012 Ballhaus Naunynstraße, Berlin-Kreuzberg

Literatur Valerie Smith (Hrsg.): Die Anderen, Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2010, ISBN 978-3-9812080-4-7.

Weblinks

Züli Aladağ bei der Agentur Talent Republic

Einzelnachweise

Kategorie:Kurdischer Emigrant in Deutschland Kategorie:Türke Kategorie:Kurde Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Person (Film, Berlin) Kategorie:Stipendiat der Villa Aurora Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Mann Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie