Greta-Marie Becker ist eine deutsche Dokumentarfilmerin. Sie entwickelt neue dekoloniale Erzählungen.
Leben Greta-Marie Becker wuchs in Deutschland und Ecuador auf. Sie studierte Theaterwissenschaft und Gender Studies an der Universität Wien und erwarb dort 2013 ein Master in Gender Studies. In ihrer Masterarbeit bot sie eine dekoloniale Lesart der Konstruktion von Geschlechtern und Sexualitäten in Ecuador an. 2015 nahm sie einen einjährigen Lehrauftrag an der Universidad San Francisco de Quito an. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung an der Kunsthochschule für Medien Köln fort und schloss 2019 mit einem Diplom in Filmregie ab.
Im Jahr 2020 drehte sie mit The Whisper of Marimba ihren ersten Spielfilm. In diesem Dokumentarfilm porträtiert sie drei Generationen von Musikern.
Im Jahr 2025 erschien ihr Dokumentarfilm Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes über Germaine Acogny, eine bedeutende Persönlichkeit des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes.
Veröffentlichungen
Dokumentarfilme
The Whisper of the Marimba, 79 min, 2020 Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes, 88 min, 2025
Preise und Auszeichnungen
2016: Herta-Pammer-Preis der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für ihre Masterarbeit Interkulturelle Dialoge und dekoloniale Geschlechterdiskurse 2026: Young Vision Award vom Millenium International Documentary Film Festival in Brüssel
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Hochschullehrer (Quito) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau