Halina Maria Nowina Konopka (* 27. Mai 1938 in Tarnów als Halina Maria Wesołowska) ist eine polnische Politikerin (ZChN, AWS, PP). Sie gehörte von 1991 bis 1993 und von 1997 bis 2005 dem Sejm in der I., III. und IV. Wahlperiode an.

Leben und Beruf Nowina Konopka ist die Tochter von Halina Wesołowska und Jerzy Wesołowski, die 2016 als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet wurden.„Halina i Jerzy Wesołowscy uhonorowani tytułem Sprawiedliwych Wśród Narodów Świata“ auf www.twoja-praga.pl, abgerufen am 2. April 2024. Sie studierte er an der Technischen Universität Krakau Architektur und schloss das Studium 1966 ab. Sie war von 1967 bis 1973 Abteilungsleiterin für Volksarchitektur im Freilichtmuseum Museum der Volksbauweise in Sanok und war maßgeblich an der Entwicklung des ethnografische Park des Museums beteiligt.„Plan zabudowy Parku Etnograficznego MBL oraz jego realizacja“ auf bibliotekanauki.pl, abgerufen am 2. April 2024. 1974 wurde sie Dozentin an der Landwirtschaftlich-Technischen Akademie Olsztyn. Sie ist Mitglied im Stowarzyszenie Architektów Polskich SARP und war im Engelwerk aktiv.

Nowina Konopka ist verheiratet und Mutter von sieben Kindern. Ihr Bruder Mariusz Wesołowski und ihr Schwager Piotr Nowina-Konopka waren ebenfalls Sejm-Abgeordnete.

Politik Nowina Konopka trat 1981 der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność bei.

Nach der politischen Wende in Polen wurde Nowina Konopka bei der ersten vollkommen freien Wahl 1991 als Kandidatin der Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe (ZChN) auf der Liste Wyborcza Akcja Katolicka in den Sejm gewählt.Ergebnis im Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 472. Nach der Parlamentswahl 1993 schied sie aus dem Sejm aus, da das Wahlbündnis Katolicki Komitet Wyborczy „Ojczyzna“, an dem sich die ZChN nunmehr beteiligte, mit 6,4 % der Stimmen an der neu eingeführten 8-%-Hürde für Wahlbündnisse scheiterte.Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 610. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1994 wurde sie für die ZChN in den Stadtrat von Olsztyn gewählt. Bei den Vorstandswahlen 1995 kandidierte sie für die innerparteiliche „nationalistische Fraktion“ um Jan Łopuszański, wurde aber nicht in den Parteivorstand gewählt. Im Spätsommer 1995 schloss sie sich der innerparteilichen Initiative 44 um Łopuszański und Henryk Goryszewski an, die die Wiederwahl von Lech Wałęsa unterstützte.

Bei der Parlamentswahl 1997 kandidierte sie auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność (AWS), an dem sich die ZChN nun beteiligte, und wurde wieder in das Parlament gewählt. auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 2. April 2025. Im März 1998 wurde sie beim Parteitag in Częstochowa in den ZChN-Vorstand gewählt. Im Juli 1998 verließ sie mit einer Gruppe von Abgeordneten, die Radio Maryja nahestanden, die Sejm-Fraktion der AWS. Daraufhin wurde sie auf Antrag von Stefan Niesiołowski, Jerzy Kropiwnicki, Kazimierz Marcinkiewicz und Marcin Libicki aus der ZChN ausgeschlossen. Im September 1998 gründete sie mit Łopuszański und anderen AWS-Dissidenten eine euroskeptische Parlamentariergruppe, aus der im April 1999 die Porozumienie Polskie (PP) entstand.„Ugrupowania neoendeckie w Trzeciej Rzeczypospolitej“ auf www.academia.edu, abgerufen am 2. April 2025. Nowina Konopka wurde stellvertretende Vorsitzende der parlamentarischen Gruppe. Im Dezember 2000 entfernte sie in der Galeria Zachęta gemeinsam mit Witold Tomczak den Meteoriten, der Johannes Paul II. niederstreckt, aus der Skulptur La Nona Ora von Maurizio Cattelan.„20 lat z cenzurą?“ auf wyborcza.pl, abgerufen am 2. April 2025. Bei der Parlamentswahl 2001 kandidierte sie für die PP auf der Liste Liga Polskich Rodzin und wurde erneut in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 2. April 2025. Dort bildete sie mit Łopuszański und Mariusz Grabowski erneut eine PP-Gruppe. 2005 kandidierte sie für die PP erfolglos zum Senat.Ergebnis in Dziennik Ustaw 2005, Nr. 195, S. 12566. Bei der Präsidentschaftswahl 2025 unterstützte sie Karol Nawrocki.„Komitet poparcia Karola NAWROCKIEGO 2025“ auf wszystkoconajwazniejsze.pl, abgerufen am 2. April 2025.

Auszeichnungen 2025 Komturkreuz des Orden Polonia Restituta.„Odznaczenia państwowe dla wybitnie zasłużonych dla Rzeczypospolitej“ auf www.prezydent.pl, abgerufen am 2. April 2026.

Weblinks Biogram beim Sejm.

Einzelnachweise

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