Stefan Meister (* 10. August 1970 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Segler.
Karriere Meister trat Mitte der 1990er Jahre erstmals bei internationalen Meisterschaften im Segeln in Erscheinung. 1994 belegte er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki im 470er den 40. Platz und erreichte bei den Europameisterschaften in Röbel Rang 27. Im selben Jahr wurde er bei den Weltmeisterschaften im H-Boot 20.
Ein Jahr später startete er erneut international und belegte bei den Weltmeisterschaften in Toronto im 470er den 47. Platz sowie Rang 28 bei den Europameisterschaften in Båstad. Im H-Boot gewann er 1995 in Litzlberg den Weltmeistertitel.
1996 erzielte er bei den Europameisterschaften in Hayling Island im 470er mit dem zehnten Platz ein erstes Top-10-Ergebnis. 1997 belegte er bei den Weltmeisterschaften in Tel Aviv Rang 34.
1998 erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Palma de Mallorca den 21. Platz und wurde bei den Europameisterschaften in Çeşme 13. Ein Jahr später belegte er bei den Weltmeisterschaften 1999 in Black Rock den 64. Platz.
Im Jahr 2000 erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Balatonfüred im 470er den 14. Platz und belegte bei den Europameisterschaften in Malcesine Rang acht. Wenig später nahm er an den Olympischen Spielen in Sydney teil und wurde im 470er 17. 2001 startete er bei den Weltmeisterschaften in Koper und belegte den 24. Platz.
Auf nationaler Ebene gewann Meister vier Meistertitel im 470er. Neben seiner sportlichen Laufbahn studierte er Physik und spezialisierte sich auf digitale Datenübertragung. Später gründete er ein eigenes Unternehmen im Bereich Chipentwicklung für schnelle Internetverbindungen.
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