Anne Vigna (* 1973) ist eine französische Journalistin, Reporterin und Dokumentarfilmerin. Sie lebt und arbeitet seit 2003 in Lateinamerika und erstellt Beiträge für Le Monde, Le Monde diplomatique, Agência Pública, Americas Quarterly und ARTE.

Leben Bevor Vigna Journalistin wurde, reiste sie mehrere Jahre als Köchin durch Australien und Asien. Sie studierte Kunstgeschichte an der Panthéon-Sorbonne und anschließend Journalismus am CUEJ in Straßburg. Nach acht Jahren journalistischer Arbeit in Mexiko lebt sie seit 2011 in Rio de Janeiro.

Wirken Neben ihrer Arbeit für französische Medien veröffentlicht Vigna auch bei Agência Pública und Americas Quarterly sowie Le Monde diplomatique. Anne Vigna, monde-diplomatique.de Sie wirkte als Korrespondentin von Le Monde in Mexiko. Sie veröffentlichte das Buch Fábrica de culpables: Florence Cassez y otros casos de la injusticia mexicana.

Zu ihren Dokumentarfilmen für ARTE gehört Pesticides : l’hypocrisie européenne (2022). Es folgte die Reportage Guatemala : les gardiens de la forêt maya (deutsch: Guatemala: Die Wächter des Regenwaldes, 2024). Auch die ARTE-Kulturreportage Un musée géant en pleine nature (deutsch: Inhotim, ein Riesengarten für die Kunst, 2018) stammt von ihr. Außerdem verfasste Vigna das Drehbuch zum Dokumentarfilm Rio – Kampf um Frieden (2014), der die Bestrebungen der brasilianischen Regierung, die Metropole Rio de Janeiro im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Sommerspiele 2016 als friedliches Reiseziel zu inszenieren, kritisch hinterfragt.

Buch

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Einzelnachweise

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