mini|hochkant|Westturm der Stiftskirche in Soignies, in der Le Blan als Glockenspieler tätig war Pierre-Joseph Leblan, auch Le Blan (* 15. Juli 1711 in Soignies, Grafschaft Hennegau; † 25. Mai 1765Der Kanoniker Paul Scarmure nennt in seiner Publikation „Collégiale Saint-Vincent“ (Tourismusverband der Provinz Hennegau, Mons, Ausgabe 1962) das Jahr 1782 als Todesjahr. in Gent), war ein Komponist aus den Österreichischen Niederlanden.
Biografie Pierre-Joseph Leblan wurde im Alter von 18 Jahren Glockenspieler von Soignies und bekleidete diese Position 14 Jahre lang. 1743 ging er nach Veurne, um dort als Glockenspieler und Uhrmacher zu arbeiten. 1744 ging er nach Gent und wirkte dort als Glockenspieler, ab 1751 als Uhrmacher. Er war hoch angesehen und wurde häufig nach Brügge und Dünkirchen berufen.
Leblan hat mehrere Stücke für das Cembalo komponiert.
Nicht zweifelsfrei bestätigt ist, ob er ein glockenspielähnliches Instrument (möglicherweise ein Orchester-Carillon) erfunden hat..
Kompositionen „Cembalobuch“ (Gent, 1752) mit sechs Suiten.
Anmerkungen
Einzelnachweise
Literatur François-Joseph Fétis: Biographie Universelle des Musiciens, Bd. 5, zweite Auflage, Paris, 1870. Paul Bergmans: Pierre-Joseph Le Blan, carillonneur de la ville de Gand au XVJIJe siècle. In: Messager des sciences historiques. 1884.
Kategorie:Komponist (Barock) Kategorie:Komponist (Belgien) Kategorie:Geboren 1711 Kategorie:Gestorben 1765 Kategorie:Mann