Franz-Josef Klemisch (* 8. März 1915 in Sagan, Kreis Sagan, Provinz Schlesien; † 16. Mai 1997Find a Grave: Franz-Josef Klemisch, abgerufen am 1. April 2026.) war ein deutscher Lehrer und Schriftsteller.
Leben Franz-Josef Klemisch absolvierte eine Ausbildung zum Volksschullehrer. Später stieg er zum Rektor auf. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist er in Duisburg nachweisbar, unter anderem in der katholischen Volksschule Goldstraße im Duisburger Dellviertel. Im Jahr 1964 lebte Klemisch mit seiner Familie in der Bürgerstraße 28 im Stadtteil Neudorf-Nord.O. A.: Duisburger Schriftsteller in „Kürschners Deutscher Literatur Kalender“ 1963. In: Hans Homann (Hrsg.): Duisburger Heimatkalender 1964. Duisburg 1964. S. 83–85.
Klemisch publizierte seit 1952 Kinder- und Jugendbücher. Dabei waren die Bücher der 1950er Jahre eng an Arbeiten des Schriftstellers Johannes Trojan angelehnt. Daneben trat Klemisch als Bearbeiter von Werken des niederländischen Autors Felix Timmermans hervor. In den 1960er Jahren betätigte sich Klemisch auch als Schulchronist. Zuletzt erschien von ihm eine Lyrikanthologie im Reclam Verlag. Franz-Josef Klemisch starb am 16. Mai 1997 und wurde auf dem Moerser Hauptfriedhof bestattet.
Werke (Auswahl) Goldmarie. Ein Spiel mit Frau Holle und vielen Kindern. Valentin Höfling, München 1952. Wer warf den Stein? Erzählung für die Jugend mit Illustrationen von Ursula Morawski. Butzon & Bercker, Kevelaer 1955.O. A.: Duisburger Schriftsteller in „Kürschners Deutscher Literatur Kalender“ 1963. In: Hans Homann (Hrsg.): Duisburger Heimatkalender 1964. Duisburg 1964. S. 83–85. 100 Jahre Katholische Volksschule Goldstrasse und Papendelle Duisburg (1865–Okt. 1965). Duisburg 1965. Afrikanische Lyrik aus zwei Kontinenten. Reclam-Verlag, Stuttgart 1981.
Einzelnachweise
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