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Das Goldstück ist der 35. Fernsehfilm der Krimireihe Das Kriminalmuseum. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 12. Januar 1968 im ZDF.

Handlung Jahrelang hat der vermögende Bauunternehmer Hubert Karsten seine Verwandtschaft finanziell unterstützt. Nachdem er einen Privatdetektiv mit Nachforschungen beauftragt hat, zitiert Karsten eines Tages seine Angehörigen in seine Villa und eröffnet ihnen, ab sofort jegliche Zahlungen einzustellen. Sein Neffe Klaus vernachlässigt sein Architekturstudium, der Mann seiner Nichte Ute ist ein häufiger Gast in Spielcasinos und kommt als Tennislehrer seinen weiblichen Schülerinnen nicht nur während des Unterrichts näher. Heinz Kupfer, mit Karstens zweiter Nichte Susanne verheiratet, ist vorbestraft und versucht sich erfolglos als Immobilienmakler.

Nachdem bis auf Klaus alle das Haus verlassen haben, nimmt Karsten einen Anruf seines Prokuristen Stefan Helm aus Spanien entgegen, der von einem gelungenen Geschäftsabschluss berichten kann. Noch in derselben Nacht wird der Unternehmer Opfer eines Raubüberfalls. Ein Unbekannter dringt in die Villa ein, leert den Safe, der Wertpapiere, Bargeld in Höhe von 30.000 D-Mark in Fünfhundert-Mark-Scheinen und eine wertvolle Münzsammlung enthält. Von Geräuschen wach geworden, entdeckt Karsten den Raub und wird von dem Eindringling von hinten niedergeschlagen.

Erste Untersuchungen ergeben, dass der Einbrecher Nachschlüssel gehabt haben muss, denn an den originalen Schlüsseln finden sich Wachsreste. Karsten kann lediglich aussagen, dass der Täter eine graue Hose und Tennisschuhe getragen habe. Für Kommissar Berghäuser und seinen Assistenten Peine steht fest, dass der Täter im direkten Umfeld Karstens zu suchen ist, denn die Alibis, die die Verwandtschaft präsentiert, stehen auf tönernen Füßen.

Zwei Tage nach dem Überfall kehrt Stefan Helm aus Barcelona zurück. Zu seiner Überraschung erfährt er von seinem Chef, dass der ihn zum Nachfolger im Unternehmen auserkoren hat. Berghäuser versammelt daraufhin alle Verwandten in der Villa und erklärt, dass die Beute für den Täter wertlos sei: Die Nummern der Geldscheine seien registriert, die Münzen jedem Münzhändler bekannt gemacht worden und bei den Wertpapieren handele es sich um Namensaktien. Er bietet dem Täter an, das Raubgut anonym zu hinterlegen, beispielsweise in einem Schließfach. Dann allerdings teilt ihm Peine mit, dass sämtliche Alibis bestätigt worden und somit die Familienmitglieder von jeglichem Verdacht befreit seien.

Die Beute aus dem Einbruch befindet sich bei dem Kleinganoven Pelzer. Der erhält einen Anruf, dass er alle gestohlenen Gegenstände in die Gepäckaufbewahrung am Hauptbahnhof in Heidelberg geben solle. Zuvor bedient sich Pelzer aber noch an dem Bargeld und entnimmt der Sammlung eine einzelne Goldmünze.

Die Kripo erfährt kurz darauf von den Kollegen aus Heidelberg, dass dort zwei der registrierten Fünfhundert-Mark-Scheine aus dem Raub gewechselt wurden. Eine Beschreibung des Mannes konnte der Bankkassierer nicht geben. Berghäuser glaubt nicht, dass es sich bei dem Verdächtigen um Heinz Kupfer handelt, der ihm von einer Reise nach Heidelberg erzählt hatte. Allerdings haben auch Klaus Karsten und Werner Brinkmann die Stadt nicht verlassen, weshalb der Kommissar vermutet, ein Unbekannter habe die Tat im Auftrag begangen.

Pelzer versucht, die Goldmünze zu Geld zu machen. Als der Münzhändler bemerkt, dass sie aus dem Raub stammt, will er die Polizei rufen, wird aber von Pelzer niedergeschlagen und um Bargeld beraubt. Berghäuser gibt zum Erstaunen Peines an, zu wissen, wer Hubert Karsten beraubt habe. Gemeinsam suchen sie Pelzer auf und nehmen ihn fest. Im Verhör streitet Pelzer allerdings eine Beteiligung an dem Raubüberfall auf den Unternehmer vehement ab.

Berghäuser stellt dem unbekannten Hintermann eine Falle. Er lässt noch einmal sämtliche Verdächtige in der Villa Karsten versammeln, berichtet vom Überfall auf den Münzhändler, der eine Täterbeschreibung abgeben konnte, und dass an der Goldmünze ein unbekannter Fingerabdruck gefunden wurde. Die Verhaftung des Räubers stehe unmittelbar bevor. Dann begibt er sich mit Peine in die Wohnung Pelzers. Peine legt sich mit Pelzers Jacke bekleidet und scheinbar betrunken in dessen Bett. Tatsächlich erscheint nach einiger Zeit der „große Unbekannte“. Es handelt sich um Stefan Helm. Er macht dem vermeintlichen Pelzer Vorwürfe, die Münzen angerührt und einen Fingerabdruck darauf hinterlassen zu haben und fordert ihn auf zu flüchten.

Als er sich unvermutet den Kriminalbeamten gegenübersieht, gesteht er die Tat. Er habe zwar Karstens Nachfolger werden sollen, hätte aber keinen Zugriff auf das Vermögen gehabt. Zudem befürchtete er, dass Klaus Karsten eines Tages sein Studium beenden und er, Helm, doch noch leer ausgehen würde. Außerdem habe er in Spanien noch nicht gewusst, dass Hubert Karsten ihm die Leitung des Unternehmens übergeben wollte. Auf die Frage, wie die Polizei auf ihn als Täter gekommen sei, erklärt Berghäuser, dass er über das spanische Hotel herausgefunden habe, mit wem Helm am Tattag nach Deutschland telefoniert hatte. Neben seinem Gespräch mit Karsten, bei dem er nebenbei noch vom Rauswurf der Verwandtschaft erfahren hatte, gab es ein zweites Telefonat: mit Pelzer.

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Das Goldstück auf der Krimihomepage

Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Fernsehfilm (ZDF) Kategorie:Filmtitel 1968 Kategorie:Kriminalfilm Kategorie:Schwarzweißfilm