mini|Burghausen, Hauptburg mini|Info- und Kassenbereich Die Staatsgalerie in der Burg Burghausen ist eine Gemäldegalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit einer Sammlung überwiegend spätmittelalterlicher Altartafeln in der Burg zu Burghausen in Bayern.
Geschichte Nach Aufhebung der Garnison der Bayerischen Armee auf der Burg wurde die Hauptburg seit 1896 restauriert und mit der Einrichtung einer staatlichen Gemäldegalerie im Palas einer neuen Bestimmung zugeführt. 1939 übernahm die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen die Burg zu Burghausen.
Beschreibung Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben im 2. und 3. Obergeschoss des Palas der Hauptburg eine Zweiggalerie eingerichtet. Die Auswahl der 56 Gemälde bezieht sich auf ihren Standort in der Burg zu Burghausen: Gezeigt werden daher Bildwerke des 15. und 16. Jahrhundert aus dem süddeutschen bzw. bayerischen und benachbarten österreichischen Raum sowie einige großformatige Gemälde zur Geschichte der bayerischen Herzöge aus dem Bilderzyklus, den der Münchner Meister Hans Werl († 1608) für den Alten Herkulessaal der Residenz in München gemalt hatte. Plastische Werke aus dem Bestand des Bayerischen Nationalmuseums ergänzen die Ausstellung.
In der Hauptburg befindet sich auch das Stadtmuseum Burghausen, das in den letzten Jahren neu gestaltet und 2025 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet worden war.
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