Wojciech Pęgiel (* 1. April 1955 in Krakau; † 12. Januar 2005) war ein polnischer Politiker (KPN). Er gehörte von 1991 bis 1993 dem Sejm der Republik Polen in der I. Wahlperiode an.
Leben und Beruf Pęgiel absolvierte ein Studium der Geschichtswissenschaft an der Jagiellonen-Universität seiner Heimatstadt Krakau, das er 1986 abschloss. Er arbeitete in der Immobilienbranche und als Archivar. Seit 1981 nahm er jährlich am Gedenkmarsch auf den Spuren der I. Kaderkompanie auf der Strecke von Krakau nach Kielce teil. Er war Mitglied des Komitees zur Pflege des Józef-Piłsudski-Grabhügels und der Piłsudski-Vereinigung. Er wurde auf dem Friedhof von Kasina Wielka beigesetzt.
Politik Pęgiel engagierte sich in den 1980ern in der Krakauer Opposition und gehörte zu den Mitbegründern der dortigen Vereinigung „Obywatelskiej Inicjatywy w Obronie Praw Człowieka Przeciw Przemocy“. Er gab die Untergrundzeitschrift „6 Sierpnia“ heraus. Während seines Studiums engagierte er sich im oppositionellen Unabhängigen Studentenverband NZS. Er trat der Konfederacja Polski Niepodległej (KPN) bei.
Bei der ersten vollständig freien Parlamentswahl wurde er für die KPN im Wahlkreis Posen in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 463. Er war stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Sejm und leitete ihn mehrere Monate kommissarisch.
Ehrungen 2022 Krzyż Wolności i Solidarności (postum)Verleihnachricht in Monitor Polski 2022, S. 1148. 2022 Kommandeurskreuz des Ordens Polonia Restituta (postum)Verleihnachricht in Monitor Polski 2022, S. 1152.
Weblinks Biogram beim Sejm, abgerufen am 12. Mai 2025.
Einzelnachweise
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:KPN-Mitglied Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Komtur) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1955 Kategorie:Gestorben 2005 Kategorie:Mann