Bruno Rousselet (* 13. Juli 1955; † 17. August 2011 in Châtillon-sur-Seine) war ein französischer Jazzmusiker (Fagott, Bass- und Baritonsaxophon sowie Bassklarinette).
Leben und Wirken Rousselet, der zunächst als Straßenmusiker in Avignon am elektrischen Fagott auffiel, studierte dann am Pariser Konservatorium, das er 1981 mit dem ersten Preis absolvierte.
Zunächst spielte Rousselet im Orchestra de l’ Opera de Paris und den Orchestern von Radio France, aber auch im Ensemble Ars Nova. François Jeanneau holte ihn 1986 in die erste Ausgabe des Orchestre National de Jazz, mit dem er auch in der DDR auftrat. Dann gehörte er zur Rockband Frères Leloup. In den 1990er Jahren war er Gründungsmitglied der Band Archimusic um Jean-Rémy Guédon, dem er 15 Jahre angehörte. Auch war er Teil des Septetts Sax Septuor, das mit Yochk’o Seffer arbeitete.
Rousselet leitete zudem ab 1991 das Konservatorium in Châtillon-sur-Seine (nahe Troyes).
Diskographische Hinweise Orchestre National de Jazz, Direction François Jeanneau: Orchestre National de Jazz 86 (Label Bleu 1986) L'Orchestre National de Jazz: Jazz Bühne Berlin 1986 (Amiga 1987) Archimusic (Quoi de Neuf Docteur 1994) Archimusic: Parthéos (Quoi de Neuf Docteur 1998) Sax Septuor, Yochk’o Seffer: Benyomash (Emen 2004)
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Einzelnachweise
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