Karl Dannecker (* 18. Januar 1883 in Pfronstetten; † 18. Januar 1972) war ein deutscher Forstwissenschaftler.

Herkunft und Werdegang Danneckers Vater war Oberlehrer in Pfronstetten. Nach Schule und Gymnasium studierte Dannecker Forstwissenschaft in Tübingen. Seine Arbeit zur Dissertation von 1929 trug den Titel „Der Plenterwald einst und jetzt“. 1927 trat Dannecker als Forstmeister in den Dienst der württembergischen Landwirtschaftskammer. 1950 war Dannecker Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft.Biografie Karl Dannecker bei https://anw-baden-wuerttemberg.de, (eingesehen am 23. März 2026).Hermann Wobst: Aus der Geschichte der ANW (1950-2015), in „Der Dauerwald“, Sonderheft Februar 2020, Seite 7 ff.

Werke Neben Veröffentlichungen in forstlichen Fachzeitschriften stieg seine Bekanntheit durch die Publikation seiner Bücher „Der Bauernwald in Württemberg“ (1924), „Der Waldwirt“ (1926), „Der Plenterwald einst und jetzt“ (1929) und „Aus der hohen Schule des Weißtannenwaldes“ (1955).

Rezeption Besondere Anerkennung erhielt Dannecker für seine Arbeiten über Waldbewirtschaftungsarten, insbesondere zum Plenterwald. Für seine Verdienste wurde Karl Dannecker mehrfach geehrt: 1953 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 1964 wurde ihm die Kasthofer-Medaille der Schweizer Stiftung Pro Silva Helvetia verliehen. Die ANW (Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft) Landesgruppe Baden-Württemberg vergibt seit 2006 in seinem Andenken die Dr.-Karl-Dannecker-Ehrenmedaille an Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die naturgemäße Waldwirtschaft verdient gemacht haben.Biografie Karl Dannecker bei https://anw-baden-wuerttemberg.de, (eingesehen am 23. März 2026).

Literatur Hermann Wobst: Aus der Geschichte der ANW (1950-2015), in „Der Dauerwald“, Sonderheft Februar 2020.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Forstmeister (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Geboren 1883 Kategorie:Gestorben 1972 Kategorie:Mann