Bastian Schneider (* 1990 in Mannheim) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 2026 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg.

Ausbildung und Beruf Bastian Schneider wuchs in Ladenburg auf. Er besuchte zunächst das Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg. Nach dem Abitur am Kolleg St. Blasien trat er im Alter von 17 Jahren in die Feldjägertruppe der Bundeswehr ein; seit Abschluss seines Wehrdiensts ist er Reserveoffizier.

Danach studierte er Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und begleitete anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Nina Warken den NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages. Den Referendardienst absolvierte er beim Oberlandesgericht Karlsruhe mit Stationen in Mannheim, Stuttgart und Berlin. Nach Eintritt in die baden-württembergische Justiz als Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe wurde er 2019 mit der Dissertation „Fernmeldegeheimnis und Fernmeldeaufklärung“ an der juristischen Fakultät der Universität Heidelberg zum Doktor der Rechte promoviert. Sonderverwendungen führten ihn an das Justizministerium Baden-Württemberg, an das Bundesverfassungsgericht sowie in die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, wo er Büroleiter des Chefs der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, war.Autorenangaben Duncker & Humblot, abgerufen am 21. März 2026 Zudem war Schneider im Rahmen einer Nebentätigkeit wissenschaftlicher Mitarbeiter des Verfassungsgerichtshofes für das Land Baden-Württemberg.

Schneider lebt in Edingen-Neckarhausen.

Politische Tätigkeit Schneider wurde 2014 als Beisitzer in dem Bundesvorstand der Jungen Union Deutschlands gewählt. Von 2016 bis 2022 war er stellvertretender JU-Bundesvorsitzender.Bundesvorstand der Jungen Union seit 1947 Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., abgerufen am 21. März 2026 Von 2017 bis 2022 war er Stadtverbandsvorsitzender der CDU in Ladenburg. Seit 2022 ist er Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Auf den Bundesparteitagen 2024 und 2026 wurde er im Amt bestätigt.

Bei der Europawahl 2024 kandidierte Schneider als Ersatzkandidat von Daniel Caspary, verzichtete jedoch nach dessen Ausscheiden im März 2026 auf ein Mandat im Europaparlament, um sich auf sein Landtagsmandat zu konzentrieren.

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 wurde Schneider im Wahlkreis Weinheim direkt in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Er kandidierte zusätzlich auf dem sechsten Platz der CDU-Landesliste. Er ist Vorsitzender des Ausschusses des Inneren und für Digitalisierung sowie Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium.

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Einzelnachweise

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