Robert Ruckli (* 27. April 1906 in Luzern; † 31. Mai 2001 in Bern) war ein Schweizer Bauingenieur. Er gilt als Vater des schweizerischen Autobahnbaus.
Biografie Er besuchte das Gymnasium in Luzern, war Student als Bauingenieur an der ETH Zürich, 1942 Dr. sc. techn. an der ETH Lausanne. Er war Assistent an der ETH Zürich und Ingenieur im Baudepartement des Kantons Luzern. Von 1941 bis 1956 war er Inspektor beim Eidgenössischen Oberbauinspektorat (Obi) und 1948 sowie von 1957 bis 1972 Direktor des Obi bzw. des 1960 aus diesem hervorgegangenen Eidgenössischen Amts für Strassen- und Flussbau. Ruckli machte es sich zur Aufgabe, den Volksauftrag von 1958 zur Erstellung eines Autobahnnetzes schnell und effizient umzusetzen, wenn nötig auch gegen lokale oder föderalistische Widerstände. Er war Mitglied des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins und des Lions Clubs Bern.
Er war der Sohn des Juweliers Louis Ruckli und der Maria geb. Fischer. Er war mit der Malerin Else Stoecklin verheiratet.
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