Fräulein Ogin (Originaltitel: お吟さま, Ogin-sama) ist ein japanischer Film aus dem Jahre 1962. Regie führte Tanaka Kinuyo.

Handlung Der Film spielt im Japan des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gelangt das Christentum nach Japan, die Gläubigen werden aber von den Machthabern zunehmend gnadenlos verfolgt.

Ogin-sama, die Tochter von Sen no Rikyū verliebt sich in den Samurai Ukon Takayama, der zum Christentum konvertiert ist. Dieser empfindet ebenfalls Gefühle für Ogin, ist aber bereits verheiratet und lehnt aus religiösen Gründen eine Beziehung zu Ogin ab.

Schwer enttäuscht akzeptiert Ogin den Heiratsantrag eines Händlers in Sakai, bleibt jedoch keusch und ist unglücklich. Als Ukon aufgrund seiner Religion vom neuen Herrscher Toyotomi Hideyoshi verbannt wird, kommt es zu einem erneuten Treffen, da Ogins Ehemann Handel mit dem Verbannten treiben will.

Bei einem Empfang zu Neujahr hält der Hideyoshi eine Teezeremonie ab, bei dem Ogins Vater Rikyu als Teemeister anwesend ist. Mit seiner Kritik an einem vergoldeten Teehaus (im Kontrast zu Rikyus Philosophie des Wabi-Sabi) erzürnt Rikyu Hideyoshi. Zudem weckt Ogins Schönheit das Begehren des Herrschers.

Mit gefälschten Briefen werden Ogin und Ukon in eine Falle gelockt, sie sollen des Ehebruchs beschuldigt werden, können aber vor ihrer Entdeckung fliehen und kommen bei einem Bauern unter. Dort verbringen sie aufgrund eines Unwetters gemeinsam die Nacht.

Ogin wird zu Hideyoshi geladen, wo er ihr im goldenen Teehaus Avancen macht und schließlich mit dem Tod ihres Vaters droht, sollte sie sich auch am Folgetag weigern. Rikyu ist gewillt, für das Glück seiner Tochter zu sterben, doch als Ogin ins Exil zu Ukon reisen möchte wird das Haus von Wachen umstellt. Ohne Aussicht auf Fluchterfolg beschließt nun Ogin, ihr Leben zu beenden und in Würde zu sterben.

Im Abspann wird hinzugefügt, dass auch Rikyu etwas später Selbstmord begeht.

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Kategorie:Filmtitel 1962 Kategorie:Japanischer Film Kategorie:Historienfilm