Raphaël Schwab (* um 1987) ist ein französischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Kontrabass, Komposition), der auch im Bereich der Neuen Musik tätig ist.

Wirken Schwab, dessen Vater der Karikaturist Quentin Schwab ist, studierte am Konservatorium des 10. Arrondissements von Paris und am Centre d’informations musicales, bis er 2005 in die Jazzabteilung des Pariser Konservatoriums aufgenommen wurde. 2009 absolvierte er das Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris mit Auszeichnung.

Von allen Musikstilen begeistert war Schwab Mitglied verschiedener Projekte im Jazz (von 2008 bis 2018 in Frédéric Maurins Ping Machine) und in der zeitgenössischen Musik (Ensemble Le Balcon), führte aber auch sinfonische Musik auf. Gemeinsam mit dem Saxophonisten Julien Soro bildete er 2011 das Duo Schwab Soro, das bei Neuklang die Alben «Schwab Soro» (2014), «Volons !» (2016) sowie «Studio Konzert» (2017) vorlegte. Von 2019 bis 2024 gehörte er zum Orchestre National de Jazz unter Frédéric Maurin. 2024 veröffentlichte er sein Album Retrouvailles mit eigenen Kompositionen für eine mittelformatige Besetzung. Weiterhin gehört er zum österreichischen Quartett Lunovi (Bohemian June, 2022).

Weblinks Webpräsenz

Einzelnachweise

Kategorie:Jazz-Bassist Kategorie:Improvisationsmusiker Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann