Die Wasserfälle im Maria-Loch der Menzenschwander Alb liegen wie die meisten bedeutenderen Wasserfälle des Feldberggebietes am Beginn von Trogtälern, die während der letzten Kaltzeiten von Gletscherströmen des Feldberggebietes im Südschwarzwald ausgeschürft wurden.

Beschreibung Die Menzenschwander Alb, die zusammen mit der vom Herzogenhorn herabkommenden Bernauer Alb die zum Hochrhein fließende Hauensteiner Alb bildet, entspringt als Scheidbach (Grenzbach) am Südhang des Seebucks. Hier schneidet sich der Bach nur wenig ein in die sanften Hänge mit ihren lichten Waldbeständen, weitläufigen Weidfeldern und den dominanten Anlagen für den Wintersport. Bald nach Unterquerung der Feldbergpass-Straße (B317) tritt der Bach nach Osten schwenkend in einen flachwelligen, moorigen Talboden ein. Hier mündet von rechts ein Nebenbach, der im Osthang der Grafenmatt 7 Meter tief in einen kleinen Felsenkessel stürzt.

Unterhalb des Talbodens verstärkt sich das Talgefälle, und die Alb schneidet eine teils schluchtartige Kerbe mit mehreren Wasserfällen in den gestuft abfallenden Talgrund. An deren Ende erreicht die Alb das Maria-Loch, den kesselartigen Beginn der gletschergeformten Talböden um Menzenschwand. Die oberen drei Wasserfälle sind gut vom südlich dem Bach folgenden Waldweg aus einseh- und erreichbar. Schwieriger zugänglich ist der in klammartiger Enge verborgene letzte Fall. Er ist vom nördlich begleitenden Weg zu erahnen. Die kleine Schlucht folgt hier einer Verwerfungslinie, die offenbar auch den Feldbergpass vorgezeichnet hat und bis zum Fahler Wasserfall zieht.

Siehe auch Liste der Wasserfälle in Deutschland

Weblinks

Interaktive Karte und Fotos fast aller Wasserfälle und Katarakte im Schwarzwald einschließlich der Wasserfälle im Maria-Loch, auch des untersten Falls

Einzelnachweise

Kategorie:Wasserfall in Baden-Württemberg Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Waldshut Kategorie:Wasserfall im Schwarzwald Kategorie:Geographie (St. Blasien) WMariaLoch